Autor Thema: Trump und der Frieden  (Gelesen 42 mal)

Erich Kykal

Trump und der Frieden
« am: Januar 19, 2026, 17:14:19 »
Trumps Aussage im Grönlandstreit an den Präsidenten Norwegens: Weil dessen Land ihm für die Beendigung von acht Kriegen (Wovon träumt der Arsch nachts!?) dennoch den Friedensnobelpreis verweigert habe, fühle er sich nicht mehr 'motiviert', noch an Frieden zu denken.

Natürlich - er würde das ja auch nie aus altruistischen Erwägungen oder aufgrund eines humanen Charakterzuges tun! Er hat sich einzig wegen des Preises um Frieden bemüht, um mit seinem Rivalen Obama gleichzuziehen, und nicht, weil er an sich ein guter Mensch wäre. Besser als mit dieser Aussage hätte er dies nicht beweisen können - mal abgesehen von einer offenen Kriegserklärung.

Jetzt benutzt er solche unverhohlenen indirekten Drohungen und politischen Erpressungen, um mit Grömland weiterzukommen. Wie gesagt: Immer, wenn man denkt, dieser cholerische Popanz könnte jetzt rein menschlich betrachtet wirklich nicht mehr tiefer sinken ...  ::)

Natürlich denkt er an Krieg. Alle unfähigen Fatzken an der Macht tun das seit Menschengedenken, um von ihrem eigenen exorbitanten innenpolitischen Versagen abzulenken: Generiere einen äußeren Feind, und alle rücken zusammen und jede Kritik verstummt.
Und nebenbei gesagt: Die USA verstehen eh nicht viel vom Frieden. Das Land war außenpolitisch seit immer schon fast ständig mit irgendjemandem im Kriegszustand, hat unzählige Regierungen torpediert und viele Länder ausgebeutet - und all das unter dem verlogen moralischen Deckmäntelchen der 'Weltpolizei'.
Früher mag der Kalte Krieg solch ein Verhalten noch irgendwie moralisch gerechtfertigt haben, aber seitdem geht es beinhart nur noch um Macht und Geld, Einflussnahme zu jedem Preis. Interessanterweise unterstützen die Amis dabei IMMER die extrem rechten Regierungen - was verrät uns das über sie?

Trump unterscheidet sich von seinen Vorgängern im Grunde nur dadurch, dass er sich gar nicht erst um eine moralische Fassade bemüht. Nicht, weil er nicht wollte, dass jeder ihn anbetet, er hungert nachgerade verzweifelt nach Anbetung - nein, er kann es einfach nicht anders. Selbstkontrolle oder Sozialstrategie sind nicht seins, und darum beweist er jedem Gebildeten täglich neu, wie blöde und einfältig, bösartig und gehässig er wirklich ist. Er erzählt Schwachsinn im Brustton eigener Überzeugtheit, lügt offen, droht offen, erpresst offen, lässt sprichwörtlich bei jedem den Arsch raushängen. Er kann nicht anders: Tiefstes Geldproletentum auf Amerikanisch - oder Machtrausch eines gefährlichen Idioten. Hat ja schon mit Hitler so gut funktioniert ...

Trump ist nur der letzte unausweichliche Auswuchs eines Landes, das von jeher durch und durch rechtskonservativ, rassistisch und kriegslüstern war, mit nur 2 Parteien, die beide letztlich erzkonservativ agieren. Wenn man immer nur die Wahl zwischen Lolek und Bolek hat, wird faschistoides Gedankengut irgendwann zwingend selbsttragend, egal, wie man die Staatsform dann noch nennt.
« Letzte Änderung: Januar 19, 2026, 17:41:55 von Erich Kykal »
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.