Autor Thema: Das Singen der Klingen  (Gelesen 2809 mal)

Makaveli

  • Gast
Das Singen der Klingen
« am: Oktober 12, 2011, 16:36:17 »
In der Stille, wo des Todes Engel noch singen
hat bald ein Taktstock eingeläutet
kreuzen der edlen Ritter klingende Klingen
wo du in Ruhe Seelen ausgebeutet

Willst du mich wirklich vernichtend besiegen
nur zu, lass mich hier liegen
in der Nacht will ich mich zu dir schmiegen
nur zu, lass mich hier fliegen

Du kannst es nicht dem Mensch doch beweisen
diesen Kuss in wilder Leidenschaft
als Teufels Werk das Wahrhaftig verheißen
gibt´s wahrhaft ihnen diese Kraft

Für sich zu entscheiden, wieder Stück für Stück
durch Liebe sammeln sich ihre Seelen
die du gebrochen empfingst, sie kehrt zurück
wie Hasses Gier zu dir, dich zu quälen

cyparis

Re:Das Singen der Klingen
« Antwort #1 am: Oktober 12, 2011, 17:13:47 »
Hei, Makaveli -

das ist aber mal sehr ambivalent und mir schwingt zu viel Hass mit.
Die erste Zeile der dritten Strophe ist leider schlicht falsch.

LG
cyparis
Der Schönheit treu ergeben
(Lady Anne von Camster & Glencairn)
copyright auf alle Texte

Makaveli

  • Gast
Re:Das Singen der Klingen
« Antwort #2 am: Oktober 15, 2011, 12:30:27 »
Hass schwingt da, von meiner Seite aus, keiner mit. Aber vielleicht wirst du ja, wenn du den Kommentar unter dem anderen Gedicht liest, wissen was ich meinen könnte. Ich freue mich allerdings, über das, was du sagst, wie du es sagst, denn es bedeutet wohl, dass ich endlich in einem Forum gelandet bin, in dem ich mich noch bewegen kann, ohne bombardiert zu werden.
Es muss auch heißen "dem Menschen", eigentlich. Ich habe das "von Hand eingetragen", weil ich leider vorher diesen Text noch nicht online gepostet hatte und mein PC Schrott ist, musste ich ihn von einem Ausdruck "abtippen".

Peace

cyparis

Re:Das Singen der Klingen
« Antwort #3 am: Oktober 16, 2011, 20:59:48 »
Ja,


das erklärt vieles.
Aber was schadet es, wenn gute Texte draus werden?
Ich glaube, an Deiner Stelle bekäme ich Verfolgungswahn.

Üble Sache, das mit den Trollen.

Bitte stell weiter Deine Texte ein, hier wirst Du nicht gemobbt!


Lieben Gruß
von
cyparis
Der Schönheit treu ergeben
(Lady Anne von Camster & Glencairn)
copyright auf alle Texte

Makaveli

  • Gast
Re:Das Singen der Klingen
« Antwort #4 am: Oktober 30, 2011, 12:29:40 »
Naja, das problematische ist halt, dass hinter diesen "Trollen" Menschen stehen, Autoren, Schriftsteller von denen wohl jeder hier schonmal gehört hat, mit Sicherheit sogar, die eigentlich mich dazu bringen wollen, dass ich mich in eine, naja sagen wir mal, Richtung zu bewegen.
"Maja W." war mal, ob du mir das jetzt glaubst oder nicht, ein Mensch, der mir in seiner Einzigartigkeit, mehr bedeutet hat, zeitweise, als jeder andere auf der Welt. Ich habe sie echt geliebt, tue es noch eigentlich, wie ich sie in Erinnerung habe. Wir haben viel durchgemacht in der Vergangenheit, Freunde die sich das Leben nahmen, an Drogen kaputt gingen und gehen, an der daraus resultierenden Gleichgültigkeit, an der Triebverhalten. Und die ganze Macntlosigkeit, gerade wenn du, als junger, intelligenter Mensche autormatisch immer auf der Suche bist, nach den Menschen, in den Menschen.  Da kannst du auch als im Grunde fast "gleichgepolter " Mensch, was das Wahrnehmen, das daraus resultierende Denken angeht, Entscheidungen treffen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, oberflächlich. Naja, wenn dir die ganze Scheiße bis zum Hals steht und stinkt. Dann machst du entweder einen Riesenbogen. Oder hüpfst eben rein, bis du es einfach nicht mehr riechst. Sie Elite-Uni mit 1,0, ich, naja, ich halt^^
Wir haben uns dann eine Zeit lang aus den Augen verloren, dass Zusammenfinden war so unglaublich. Nur haben wir halt in zwei derart verschiedenen Welten gelebt, die vor allem sie, naja, zwar erfolgreich (beste Azubine D., Elite-Uni eben), aber nicht glücklich. Im Gegenteil, ich hatte, als einziger, das Gefühl, dass da in ihr etwas immer größer und mächtiger wird, dass sehr, sehr gefährlich, für sie, auf mich wirkte. Und das habe ich dann auch gesagt, immer wieder und immer mehr, je öfter ich es sagte. Bis sie dann, dass unheilvolle, was zwei loyale, intelligente MEnschen die es einfach trotzdem nicht schaffen, den einzigen Menschen, der ihnen in der Situation noch wichtig ist, sich einfach nur noch Worte antun, anders kann ich es nicht nennen, emotional, zum Anlass nahm, zu tun, was alle dann tun: Mit dem Finger auf mich zeigen und verschwinden. Für immer.
Bis eines Tages bei Facebook eben Thurit bzw. dann Maja (genau das shizophrene, was ich glaubte in ihr heranwachsen zu sehen), ich wusste nach dem ersten Satz schon, wer sie war. bei Facebook auf mich zukamen. 85 Jahre gealtert wohlgemerkt, sie behauptete steif und fest 106 Jahre alt zu sein, bis heute hat sie es nicht hingebracht, mir ihren Namen zu sagen, den richtigen.
"Du bist begnadet" sagt sie, solche Dinge, wenn es um Menschenkenntniss geht, dann macht mir zum Glück, bei aller fehlender Belesenheit, keiner ein x für ein u vor. Sie wollte mich locken, also bin ich mir auf ihr Profil, da trifft mich fast der Schlag. EINE GANZE BILDERGALERIE, die mich darstellt, naja ähnlich wie den Teufel, "der Dichter der Endzeit in seinem Cocon", wie die das nennen.
Dann lese ich dazu noch von ihr geschriebene Gedichte, sie ist selber sehr begabt, die mich betreffen. Darunter Kommentare von iihr wie "der weg r zur Freiheit führt über Hindernisse(Blut". Ich dachte sie meint ihr eigenes, nicht das von anderen, ergo wähnte ich sie in Suizidgefahr.
Hab sie mit Mails bombadiert, allem, da sind immer mehr komische Leute aufgetaucht, die mir alle irgendwelche Dinge wie meine "raketenhaften Möglichkeiten" , ich habe natürlich immer gleich losgeplappert, was mich bewegt, warum. Weil ich mir schon dachte, dass die nicht ganz Koscher sind, wenn sie mir sagen wollen "Perlen vor die Säue" wenn ich meine Kraft an Maja verschwenden würde, in ihren Profilen Bilder, wie sie junge Strassenmädchen im Arm halten. Also habe ich´s indirekt versucht.
Bis ich irgendwann mit dem Staatsanwalt gedroht habe, den ich nie rufen wollte, naja, Wespennester halt.
Und sei dem, überall, wo ich im Internet gewesen bin, um zu kommunizieren. Waren die schon da, dass Nachwuchsautorenforum, in dem ich war, wo ich das erste mal die Geschichte schilderte. Ich habe dort angefangen zu schreiben, wegen ihr, über sie. Als da dann auch noch immer mehr komische Figuren aufgetaucht sind, habe ich den Fehler gemacht, mich abzumelden.
Da war´s ganz rum. Der Admin, der über die 15 Monate meiner kreativen Tätigkeit fast wie ein Freund geworden war, hat nach drei Tagen mit den Worten "ich kann und will nicht mehr" das Forum geschlossen. Traurig.
Im ganzen Internet, nirgendwo, egal wo ich mich anmelde, außer hier, werde ich einfach ignoriert, nirgendwo redet man mit mehr. Und jedesmal wenn ich den Eindruck erwecke, aus Angst, aus Unlust (ersteres hatte ich nie, zweiteres ständig), da wird richtig schwer aufgefahren. Dann beschäftigen sich auch plötzlich, urplötzlich wieder Texte nicht mehr nur mit mir.
Überall im Internet, in fast jedem Forum, gibt es immer mindestens einen, der Neuankömmlinge per Mail begrüßt, um ihm die Hilfe anzubieten, die er zum Dichten braucht. Und je dringender sie die brauchen, je kleiner das Ego. Desto schneller landen sie im AW, wo man ihnen dann erzählt, wissenschaftlich belegt, dass der Grund, der einzige Grund, aus dem sie Ablehnung erfuhren, doch ganz offensichtlich ihre Genialität sei... GEFÄHRLICH....

Und sowas kann den Forumsbetrieb schon lahmlegen, ganz unabhängig davon, wie sehr mich das betrifft. Da steckt Herzblut drinne und für viele Menschen einzigartige Kontakte. Davor habe ich eben Respekt, so gut es geht und Rücke zur Not ab.
Das das hier passiert, ist allerdings ausgeschlossen. Erfreulicherweise habe ich in der Mitgliederliste einige gesehen, die die im Hintergrund agierenden Schriftsteller/Autoren etwas besser kennen, denen wäre nicht wohl dabei, wenn das Treiben hochkäme.
Um mich macht dir da mal keine Gedanken, ich bin zum Glück ohne Nerven geboren. Es ist zwar Scheiße, genau zu wissen, dass man angesprochen wird, und nicht antworten kann, weil dann immer als Antwort "da muss ich dich leider enttäuschen" kommt.  Und ein kleiner Seitenhieb, der eine Art Sorge um den Zustand meiner mentalen Wahrnehmung kundtut. Dann habe ich da noch weniger davon.
Aber ich weiß inzwischen, wie ich bereits vermutete, dass man mich auf irgend eine verquere Art und Weise richtungsweisend positionieren will, sie nennen das die Königsdisziplin. Klasse.
Warum ich das aber eigentlich alles erzähle, nicht, weil ich so gerne über mich und den ganz normalen Wahnsinn rede, sondern: Es wäre mir eine Herzensangelegenheit, etwas erfahrenere, durchaus mit ehrlichem Menschverstand ausgestatte, lyrisch beschlagene Menschen dazu zu bewegen zu können bsp. bei "myslam.net" eine Anmeldung vorzunehmen, zu zweit oder zu dritt. Und vielleich ab und an mal, ein, zwei Texte die Woche, mit fachlichem Rat und Lebenserfahrung etwas zu helfen. Das würde erstens dazu führen, dass sie nicht gleich bei irgendwem an die Angel kommen. Zweitens, ich weiß nicht, wie das bei euch war, als ihr angefangen habt mit Schreiben. Aber ich habe seit meinem ersten Gedicht, in meinem realen Leben, nicht ein Wort mit irgendwem wechseln können, also fachlich gesehen, dass mich hätte weiterbringen können.
Denn ganz schnell werdet ihr feststellen, dass Hass, Gehässigkeit, Irrsinn und Menschenverachtung da Feder führen, wo man mal geschrieben hat, der Gegenteile wegen. Und ihr werdet merken, dagegen anschreiben zu wollen, kreativ. So geht´s mir. Und was soll ich sagen, mich fördert und fordert das gedanklich ungemein.
Diese klaffende Lücke, der nicht mehr miteinander kommunizierenden, abwendenden Generationen halte ich für eine, die ganz schnell zum Abgrund werden kann, die sich auftut. Je mehr Internet, desto szenischer wird das ganze, von weigen Informationsfreiheit.
Ich denke ihr könntet damit vielen jungen Menschen mit Leichtigkeit einen kleinen Gefallen tun, denn wenn in diesen Prozess, der beginnt, das Gefühl zu haben, etwas sagen zu müssen, was gehört werden sollte. Wenn da einer reinpfuscht, der hier und da mal ein bisschen an den Gedichten feilt UND dazu noch ein Publikum bietet, das ähnlich motiviert dort gestrandet ist, Dann wird´s bedenklich.
Also, wer kleinen bisschen Zeit und Lust hat, einfach mal mit dem was euch wahrscheinlich in gewisser Hinsicht ein bisschen besonderer begabt ist, als anderen. Bitte tut es. Wenn ihr mich etwas fragen wollt, dann fragt.
Ich persönlich habe mich jetzt bei einem Projekt angemdeldet bzw. meine Hilfe angeboten, das nennt sich "Aachener Engel"; mal gucken. Ich weiß auf jeden Fall inzwischen, dass Schreiben und dichten die Auffassungsgabe so ungemein schärfen kann, den Denkprozess fördern, ungemein. Es geht eben nicht in erster Linie um die "Gereimtheiten", die man zu verstehen geht, sondern wer das ein bisschen verinnerlicht, der lernt eben auch ganz spezieller, gezielter, kreativer mit den "Ungereimtheiten" umzugehen. Was nicht ganz unwichtig wäre, gerade heute. Nicht umsonst sind es die "Dichter UND Denker".

Und wenn da eure Generation nicht den ersten Schritt macht, dann wird es am Ende keiner tun, denn egal, an wem das jetzt liegen mag. Dann wird ihn keiner tun, der philosophische Gedanke, der unbedingt raus muss, der ist oft so zerbrechlich wie Porzellan. Und dann auch zerbrochen, wenn man den leisen Anflug hatte, etwas bedeutendes zu schaffen und geht nur mit Enttäuschung nach Hause.
Nicht jeder ist derart stur, unter Missachtung aller möglichen Konsequenzen, und plappert einfach runter, was ihn bewegt. Und Rückschläge sitzen zwar oft tief, spornen aber meist nur an.
Wie gesagt, so oder so, es wäre nicht verkehrt.


Peace

P.S.: Hier mal das Gedicht, für Thurit also mein erstes, wer Lust hat. Mein armer Engel :-(

http://makaveli85.wordpress.com/danke-an/gemeinsam-einsam-gemeinsam/