Welchen Zauber hast du losgelassen,
du verspielter Gott der Zeit?
Schwelgst so, ohne Ziel und Maßen,
in der Blüten Herrlichkeit.
Üppig streust du allerorten
ihren bunten Jubelchor.
Nicht zu fassen ist’s mit Worten,
steh ergriffen, stumm davor !
Alles fügt sich deinem Takte -
forderst du Erwachen ein,
Will es blühen, will es werden
und darin unendlich sein!
Und so stehe ich und sinne,
schon verführt von deinem Lied –
Denn ich träum’ von Frühlingsminne,
die nur ist und nie verblüht .