Sommerliche Frohgedanken
gleichen oft Libellenflügen.
Sie flitzen, harren stehend, schwanken,
verweigern, Regeln sich zu fügen.
Wie des Wassers blaue Töne
Prachtinsekten lockend rufen,
so freut der Geist sich auf das Schöne
und nimmt erkundend alle Stufen.
Auf und ab in kühnen Schleifen,
neckisch fast der Schwünge Bögen,
vermag der Tagtraum auszuschweifen,
so wie es auch Libellen mögen.