Hi Agneta!
Vielen lieben Dank für die Anregung! Ich würde das Stückchen nicht als Prosatext verorten, es ist eher als eine Art "vokalische Binnenstabreimdichtung" gedacht - wie man sieht, sind ausschließlich Vokale als klangliches Strukturelement jeder Zeile wirksam, ohne Berücksichtigung der Betonung des Vokals, einige sind "stabhaft" betont, andere sind unbetont. Klanglich soll das dann - so ist die Hoffnung - ziemlich archaisch rüberkommen, man stelle sich einen alten Barden vor, der im Schein von Fackeln und Lagerfeuern in einem altertümlichen Sprechsingsang diese Verse vorträgt... so irgendwie war jedenfalls die Idee dazu...

Grüße!
S.