Autor Thema: Sarkastische Kommentare  (Gelesen 57561 mal)

hans beislschmidt

Re: Sarkastische Kommentare
« Antwort #120 am: Juli 21, 2026, 14:06:00 »
Hi Erich,
Die Menschen in der Ostukraine sind Russen und keiner will unter der faschistischen Kiew Junta leben.
Selensky ist ein Verbrecher und gehört vor Gericht.
Mehr gibt es dazu nicht sagen.
LG Hans
"Lyrik braucht Straßendreck unter den Fingernägeln" (Thomas Kling)

hans beislschmidt

Re: Sarkastische Kommentare
« Antwort #121 am: Juli 21, 2026, 14:16:07 »
Tsching derassasa
Die Umverteilung von Kapital von unten nach oben hat einen Namen: - Rüstungs oder besser Kriegswirtschaft.

Durch künstliche Bedrohungsszenarien wird eine Notwendigkeit erzeugt, die mit der Produktion von Panzern, Drohnen, Mittelstreckenraketen, Satellitenüberwachung und Cyberabwehr legitimiert wird.

Politiker investieren kriminell und ungeniert selbst in Rheinmetall Aktien und werden so zu Mittätern am Geschäft mit dem Tod.

Auch die Bürgerschaft schweigt bezeichnend, wenn im bayrischen Nachbarort eine Drohnenfabrik hochgezogen wird, dabei sollten sie doch wissen, dass sie damit zum Primärziel eines Präventivschlages werden.

Auch die Autoindustrie versucht die rückläufige Auftragslage mit dem Einstieg in die Rüstungsindustrie zu kompensieren. Volkswagen, Mercedes ua springen, samt Belegschaft auf den Todeszug auf und ein ganzes Land sorgt über Nacht dafür, dass kollektive Vernunft und Verstand ein Relikt von gestern sind. Dazu werden Milliarden in korrupte Staaten transferiert, während hierzulande Pflegeplätze unbezahlbar geworden sind.

Ist das Dummheit, Gleichgültigkeit oder ein genetischer Defekt, der diesem Treiben keinen Einhalt gebieten kann?
"Lyrik braucht Straßendreck unter den Fingernägeln" (Thomas Kling)

Erich Kykal

Re: Sarkastische Kommentare
« Antwort #122 am: Juli 21, 2026, 14:51:13 »
Hi Erich,
Die Menschen in der Ostukraine sind Russen und keiner will unter der faschistischen Kiew Junta leben.

(ALLE Ukrainer sind im Grunde Russen oder waren es mal. Und im Osten? Gehört Ostdeutschland weniger zu Deutschland, bloß weil da mal viele Kommunisten waren und heute viele Nazis sind, die Putin mögen? Ist unsere gewählte Regierung deshalb eine 'Junta', bloß weil sie ostdeutsche Reichsbürger und Separatisten ignoriert?)

Selensky ist ein Verbrecher und gehört vor Gericht.

(Schön, wenn man so überzeugt sein kann, was jemand genau ist - vom eindeutig russlandgesteuerten Hörensagen allein.)

Mehr gibt es dazu nicht sagen.
LG Hans

Offensichtlich nicht - zu so einer dermaßen verbohrten Putinmarionette wie dir ...
« Letzte Änderung: Juli 21, 2026, 14:57:39 von Erich Kykal »
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

hans beislschmidt

Re: Sarkastische Kommentare
« Antwort #123 am: Juli 22, 2026, 13:41:00 »
Doppelstandards und geframte Narrative
Hi Erich, wer der Springerpresse oder Standard ausgeliefert ist, hat weder das kognitive Vermögen noch den Willen geschichtliche Zusammenhänge zu begreifen.
LG Hans
Während das Kosovo Referendum vom Westen bejubelt wurde, hatte das Donbass Referendum die Nichtanerkennung zur Folge.
Die Ukrainer sind keine Russen, weder durch Sprache, Kultur und Religion miteinander verbunden und nach dem Maidan 2014 wurden ca 14000 Russen von der Faschisten Junta in der Ostukraine getötet.
Das Anheizen des Konflikts ging von den USA aus, die Rechnung bezahlen mussten die Soldaten an der Front. Korruption, Kriminalität, 200.000 Fahnenflüchtige, angeheuerte Söldnerbatallione sind das traurige Resultat des gescheiterten Vielvölkerstaates. Ein Land, das ohne die Kriegsmilliarden aus Brüssel längst bankrott wäre, wird auch nach Kriegsende so schnell nicht wieder auf die Füße kommen. Die Ukraine wird auch Dank Polen, Slowakei und Ungarn nicht in die EU kommen.

Zitat
Die Unabhängigkeitsbestrebungen im Donbass (Ostukraine) begannen 2014, als prorussische Separatisten nach umstrittenen Referenden die sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk ausriefen. Diese international nicht anerkannten Republiken führten zu einem jahrelangen Krieg und waren der unmittelbare Auslöser für den russischen Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022.

"Lyrik braucht Straßendreck unter den Fingernägeln" (Thomas Kling)

hans beislschmidt

Re: Sarkastische Kommentare
« Antwort #124 am: Juli 22, 2026, 17:28:05 »
Menschenjäger in der Ukraine

Gedungene Söldner zerren Junge Männer von der Straße weg in Lieferwagen und ab an die Front.
Dieses faschistische Drecksland darf nie in die EU. Pfui Deiwel.

Zitat
   Leben komplett, gehen kaum noch auf die Straße und organisieren sich in Telegram-Kanälen, um Warnungen über aktuelle TCC-Razzien auszutauschen. [1, 2]
Flucht und Bestechung: Wer über die finanziellen Mittel verfügt, versucht sich freizukaufen oder illegal über die Grenzen (z. B. nach Rumänien) zu fliehen. Berichten zufolge sind seit Kriegsbeginn bereits rund 200.000 Männer aus der Armee desertiert.
Leben komplett, gehen kaum noch auf die Straße und organisieren sich in Telegram-Kanälen, um Warnungen über aktuelle TCC-Razzien auszutauschen. [1, 2]
Flucht und Bestechung: Wer über die finanziellen Mittel verfügt, versucht sich freizukaufen oder illegal über die Grenzen (z. B. nach Rumänien) zu fliehen. Berichten zufolge sind seit Kriegsbeginn bereits rund 200.000 Männer aus der Armee desertiert. [/quote]


Die Methode
https://youtu.be/UM_mnPFXw7k?is=-C_ajJIMdgwnxyXC
« Letzte Änderung: Juli 22, 2026, 17:30:54 von hans beislschmidt »
"Lyrik braucht Straßendreck unter den Fingernägeln" (Thomas Kling)

Erich Kykal

Re: Sarkastische Kommentare
« Antwort #125 am: Juli 22, 2026, 23:46:49 »
Das ist also ein Meinungsmonster ...
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

hans beislschmidt

Re: Sarkastische Kommentare
« Antwort #126 am: Juli 23, 2026, 13:45:29 »
Hi Erich,

DAS ist ein Linzer.

Respekt. Eine Wutrede, die es in sich hat.

 ;D ;D ;D

https://youtu.be/KWcNIpfzvaw?is=_wGCXXwsQ2XR6COk
« Letzte Änderung: Juli 23, 2026, 15:33:01 von hans beislschmidt »
"Lyrik braucht Straßendreck unter den Fingernägeln" (Thomas Kling)

hans beislschmidt

Re: Sarkastische Kommentare
« Antwort #127 am: Juli 23, 2026, 15:30:04 »
Nachtrag
Martin Erich Werner Haditsch (geb. 1959 in Graz) ist ein österreichischer Mediziner und Biologe.[1][2]

Nach der Ausbildung zum Allgemeinmediziner wurde Haditsch 1995 Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie und 1998 Facharzt für Tropenmedizin. Er promovierte in Medizin und in Biologie. Von 1991 bis 2009 war er im Krankenhaus der Elisabethinen in Linz tätig. In Hannover leitete er ein virologisches Labor am Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ). Er arbeitet derzeit am TravelMedCenter, Leonding.[3]

Haditsch arbeitet in einigen Gremien der International Society of Travel Medicine (ISTM) mit. Er ist International Advisor der Asia Pacific Travel Health Society, Mitglied des Editorial Board des Journal of Travel Medicine (Associate Editor, Laboratory medicine), Mitglied des Editorial Boards des Journals Travel Medicine and Infectious Disease, Honorary Member des Editorial Boards der tschechischen Fachzeitschrift Vaccination and Travel Medicine, Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Tropenmedizin und Parasitologie, Gründungs- und Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Reise- und Touristikmedizin und Mitglied der Wissenschaftskommission des Verteidigungsministeriums.[4]

Haditsch gilt als Kritiker der Maßnahmen der Politik gegen die COVID-19-Pandemie in Österreich.[5][6]
"Lyrik braucht Straßendreck unter den Fingernägeln" (Thomas Kling)

Erich Kykal

Re: Sarkastische Kommentare
« Antwort #128 am: Juli 24, 2026, 09:18:26 »
Hi Hans!

Was ich mich frage ist, was all dieser fanatische Polit-Müll aus der untersten emotionalisierten Schublade in einem Gedichte- oder zumindest literarischem Forum verloren hat.

Okay, du könntest jetzt anführen, dass ich mich ja in Punkto Trump und anderer selbstherrlicher Autokraten auch nicht zurückhalte, aber der gravierende Unterschied ist: Ich kritisiere nur Einzelpersonen, und alle Welt kann sehen: ICH habe vom Standpunkt freier Völker aus betrachtet damit RECHT!  ;D >:D

Du hingegen agitierst nur mit wilden, ganze Völker in einen Topf werfenden Verschwörungstheorien, die deinen Hass auf jegliche Form von Autorität nähren, egal ob in demokratischen oder totalitären Systemen. Seltsam, wo ausgrechnet Putin doch so autoritär ist ...


Genau das stört mich wie immer: Der Grad deiner freiflottierenden Verallgemeinerung. Ich wettere gegen Einzelpersonen - du verdammst ganze Regierungen, ja Völker:

Zitat: Dieses faschistische Drecksland darf nie in die EU. Pfui Deiwel.

Korrupte Politiker gibt es überall, und ein Krieg bringt das Schlimmste in den Menschen zum Vorschein, egal ob bei den Aggressoren oder den Angegriffenen. Aber wegen ein paar Typen, die in Lieferwägen junge Männer entführen und an die Front pressen (falls so ein haarstäubender Vorwurf denn wirklich stimmt und nicht nur auf Hörensagen basiert, was dir anscheinend jederzeit ausreicht, um deine Tiraden zu versprühen), genügt dir offenbar, um gleich das gesamte Zig-Millionen-Volk zu verdammen, Täter (wenige) wie Opfer (Millionen!) in einem Topf!
Waren in der NS-Zeit alle Deutschen Nazis? Wohl kaum. Dennoch leidet dieses Volk bis heute unter der einmal gebildeten 'Meinung' des Restes der Welt, oder? Das ist der Fluch der Verallgemeinerung - seit jeher eine der schlimmsten Geißeln der Menschheit!
 
Wie 'weise' und geschickt von dir, bei jeder Gelegenheit den Leser darauf hinzuweisen, wohin solche Verbohrtheit und Verschrobenheit führen können - als meinungsmonsterndes Negativbeispiel!
Schade nur, dass soviele Dumme das für bare Münze nehmen und dir womöglich glauben und folgen auf deinem schon quaisreligiösen Kreuzzug gegen die böse. böse Ukraine und die böse, böse deutsche Regierung ...  ::) Du hältst dich für einen aufrechten, notwenigen Kritiker, dabei bist du nur ein ätzender Zerstörer jeglicher Ordnung, ohne Besseres anzubieten. Deine Agitation fördert nur Chaos und wutentbrannte Revolution, nicht konstruktive innere Erneuerung und Stabilisierung. Du willst jedes Haus nur zornig niederreißen, annstatt es liebevoll zu renovieren. Da ist nie etwas Posites an deinem politischen Gezeter.

Eigentlich sollte ich dir sogar danken. Du zeigst mir auf, wie sehr ich mich selbst zuweilen in giftelnde Verse verrenne, wenn mir so ein weltpolitisches Arschloch mal wieder allzu quersteht. Bis in den glühenden Fanatismus dagegen zu wettern, schreckt die noch nicht vormeinungsbelasteten Leser eher ab.


So, das war's jetzt wieder mal. Ich absentiere mich ein weiteres Mal bis auf weiteres aus deinen Fäden (zu hoffen, dass du sie hier gänzlich löschst, ist sicherlich zuviel verlangt), weil ihre Subjektivität, Verallgemeinerung und hasserfüllte Tendenz zur völlig unreflektierten Übernahme billigster Anti-West-Propaganda mich zu sehr anwidern. Ich weiß, du wirst dieses vereinsamte Forum weiterhin als Müllkippe für deine verstiegene politische Agitation missbrauchen, oder schlicht als Zwischenspeicher für deine rundum schlagenden, verallgemeinernden Hass-Gedichte - du bist und bleibst in deinem tiefsten Wesensgrunde eben ein wild um sich meinungsprügelnder Troll. Schade.
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

hans beislschmidt

Re: Sarkastische Kommentare
« Antwort #129 am: Juli 24, 2026, 15:00:26 »
Hi Erich,
Der Einzelpersonenkritikus hat gesprochen, der treu dienende Staatsdiener, der mit Wohlklang und Füllseln in einem Kokon lebt und knapp am Hofrat vorbeigeschlittert ist.
Wer sich in dieser Zeit nicht traut den Mund aufzumachen und sei es nur auf dem Papier, hat sich längst aus dem Leben verabschiedet und sich in die amorphe Schafherde eingereiht.
Das ist nicht weiter verwunderlich, denn es gibt ja Millionen mehr von dieser Sorte. Mir ist ein Schandmaul allemal lieber als die gesichtslose Masse der Ja-Sager.

Prof Martin Haditsch aus Linz jedenfalls, hat in seiner Wutrede gegen die Verlogenheit gezeigt, dass eben nicht alles leiwand ist und das ist gut so.
LG Hans
"Lyrik braucht Straßendreck unter den Fingernägeln" (Thomas Kling)

hans beislschmidt

Re: Sarkastische Kommentare
« Antwort #130 am: Juli 25, 2026, 15:14:41 »
Ich bin kein Ossi aber das ist nachvollziehbar

𝗚𝗘𝗛𝗧 𝗗𝗢𝗖𝗛 𝗡𝗔𝗖𝗛 𝗥𝗨𝗦𝗦𝗟𝗔𝗡𝗗 𝗢𝗗𝗘𝗥 𝗡𝗢𝗥𝗗𝗞𝗢𝗥𝗘𝗔! 🤡

Diesen hochgebildeten Satz liest man täglich unter unseren Beiträgen. Mehr ist bei manchen offenbar nicht mehr vorhanden. Der politische Erdkundeunterricht endet bei Russland und Nordkorea, danach kommt nur noch weißes Papier.

Sobald jemand schreibt, dass er gern in der DDR gelebt hat oder gute Erinnerungen an diese Zeit besitzt, beginnt bei einigen unserer netten Mitbürger aus den alten Bundesländern sofort der innere Ausnahmezustand.

Das darf nicht sein!

Ein Ostdeutscher erinnert sich gern an seine Kindheit? Schnell die Tastatur holen, eine Beruhigungstablette einwerfen und darunter schreiben: „Dann geh doch nach Russland!“

Wer noch zwei Gehirnzellen in Reserve hat, ergänzt Nordkorea. Damit wäre das gesamte politische und geografische Wissen dann auch schon aufgebraucht.

Denn selbstverständlich kann niemand gern in der DDR gelebt haben. Wir müssen alle rund um die Uhr unglücklich gewesen sein, jeden Morgen verzweifelt aufgestanden sein und uns gefragt haben, wie wir diesen schrecklichen Tag mit bezahlbaren Mieten, einem sicheren Arbeitsplatz, kostenloser Bildung, Kinderbetreuung und einem funktionierenden Gesundheitssystem nur überstehen sollen.

Wer sich heute positiv an irgendetwas aus der DDR erinnert, möchte natürlich sofort die Mauer wieder aufbauen, das Westfernsehen abschalten und morgens um sechs mit der Kalaschnikow zum Fahnenappell antreten.

So einfach funktioniert Geschichte im Kopf mancher Kommentatoren. Mehr passt dort offenbar nicht hinein, weil der Speicherplatz bereits von RTL, Bild-Zeitung und dreißig Jahren betreutem Denken belegt ist.

Besonders laut poltern dabei nicht selten Menschen, deren eigener Lebenslauf ungefähr so erfolgreich verlief wie der Bau des Berliner Flughafens. Selbst finanziell nie auf einen grünen Zweig gekommen, vielleicht seit Jahren Stütze und möglicherweise schon in zweiter oder dritter Generation vom Staat versorgt, aber anderen erklären, in welchem Land sie gefälligst zu leben haben.

Das Selbstbewusstsein wächst bei manchen Menschen offenbar zuverlässig mit der Entfernung zur eigenen Leistung.

Und Russland?

Was genau spricht eigentlich grundsätzlich dagegen, Russland zu besuchen oder dort zu leben? Russland ist ein riesiges Land mit Millionen ganz normalen Menschen. Es ist nicht Nordkorea und auch nicht der persönlich von deutschen Nachrichtensprechern erschaffene Vorhof der Hölle.

Ja, Russland ist im Februar 2022 militärisch in die Ukraine einmarschiert. Aber dieser Konflikt ist nicht am Morgen des 24. Februar plötzlich vom Himmel gefallen, weil Putin schlecht geschlafen hatte und spontan Lust auf Krieg bekam.

Davor lagen jahrelange Kämpfe im Donbass, tote Zivilisten, gebrochene Vereinbarungen von Minsk, die NATO-Frage, westliche Einflussnahme und eine ukrainische Regierung, die nun wirklich nicht als leuchtendes Vorbild für Korruptionsfreiheit, Demokratie und Menschenrechte bekannt war.

Darüber darf man offenbar nicht sprechen. Die Geschichte beginnt nach offizieller deutscher Lesart exakt an dem Tag, an dem Russland einmarschierte. Alles davor wird gelöscht, denn Zusammenhänge könnten den Bürger am Ende noch dazu bringen, selbst nachzudenken.

Der Begriff „Angriffskrieg“ wird deshalb inzwischen wie ein politisches Weihwasser verspritzt. Einmal darübergegossen, sind sämtliche Fragen beantwortet. Wer trotzdem nach Ursachen, Vorgeschichte oder deutschen Interessen fragt, ist automatisch Putin-Versteher, Kremltroll oder wahrscheinlich persönlich mit einem russischen Panzer nach Berlin gefahren.

Gleichzeitig wird uns die Ukraine als freundliches, soziales, demokratisches und nahezu korruptionsfreies Musterland verkauft, das nur zufällig seit vielen Jahren regelmäßig auf den hinteren Plätzen internationaler Korruptionsranglisten auftaucht.

Aber natürlich. Dort wurde vermutlich nur so viel gestohlen, weil die Schränke zu klein waren.

Seit 2022 wurden in Deutschland insgesamt mehr als 1,6 Millionen Menschen aus der Ukraine registriert. Rund 1,2 Millionen Ukrainer.
Hunderttausende bekamen also Wohnung, Krankenversicherung, Heizkosten und den Lebensunterhalt bezahlt, während deutschen Rentnern erklärt wurde, sie sollten beim Heizen sparen, im Winter einen Pullover mehr anziehen und sich über zwölf Euro Rentenerhöhung gefälligst dankbar zeigen.

Und ja, einige Menschen aus der Ukraine sind tatsächlich vor dem Krieg geflohen. Andere haben schlicht die Gelegenheit genutzt, ein Land zu verlassen, in dem sie schon vor dem Krieg keine vernünftige Zukunft mehr sahen. Wieder andere pendelten zwischen Deutschland und der Ukraine oder reisten weiter.

Das alles darf man benennen, ohne jeden Ukrainer über einen Kamm zu scheren. Aber genauso wenig muss man so tun, als wären ausnahmslos 1,6 Millionen schwer traumatisierte Menschen direkt aus einem brennenden Schützengraben nach Deutschland getragen worden.

Besonders interessant wird es, wenn unter solchen Beiträgen Menschen mit einer Ukraineflagge im Profilbild erklären, wie schlimm Nationalismus ist. Die eigene Flagge ist natürlich ein Zeichen von Menschlichkeit. Wer sich an die DDR erinnert oder eine andere Meinung über Russland hat, ist dagegen sofort ein gefährlicher Nationalist.

Diese Logik muss man erst einmal schaffen. Vermutlich gibt es dafür inzwischen staatlich geförderte Aufbaukurse.

Und nun zurück zu unserer DDR.

Ja, es gibt Millionen Menschen aus den sogenannten neuen Bundesländern, die gern in der DDR gelebt haben. Nicht, weil dort alles perfekt war. Nicht, weil niemand Fehler gemacht hat. Und auch nicht, weil jeder politische Entscheidungen kritiklos gefeiert hätte.

Sie lebten dort gern, weil es ihr Zuhause war.

Dort standen ihre Elternhäuser, dort gingen sie zur Schule, dort wurden ihre Kinder geboren, dort hatten sie ihre Freunde, ihre Arbeit und ihr ganz normales Leben. Dieses Leben bestand nicht nur aus Stasi, Mauer und angeblich leeren Regalen, auch wenn manche Westdeutsche seit 35 Jahren nichts anderes darüber gelernt haben.

Die letzte Volkskammerwahl wurde anschließend zum Freibrief für den schnellstmöglichen Beitritt zur Bundesrepublik erklärt. Danach wurden Betriebe geschlossen, Vermögen verteilt, Grundstücke verkauft, Arbeitsplätze vernichtet und ganze Lebensleistungen für wertlos erklärt.

Natürlich hat sich dabei niemand aus dem Westen bereichert.

Die Unternehmen kamen ausschließlich aus christlicher Nächstenliebe. Sie kauften Betriebe, Grundstücke, Maschinen, Marken und Absatzmärkte nur deshalb, weil sie uns Ostdeutsche so lieb hatten. Dass sie dabei manchmal unsere Geldbörse mitnahmen, war sicherlich ein bedauerliches Versehen.

Viele Ostdeutsche fühlten sich belogen, überrollt und hinters Licht geführt. Erst versprach man blühende Landschaften, dann blühten vor allem die Gewinne westdeutscher Unternehmen und die Arbeitsämter in den neuen Bundesländern.

Wer das heute anspricht, soll nach Russland gehen.

Wer sich an die soziale Sicherheit der DDR erinnert, soll nach Nordkorea gehen.

Wer bezahlbare Wohnungen, sichere Arbeitsplätze und kostenlose Bildung gut fand, ist ein Diktaturfreund.

Wer dagegen Waffenlieferungen, Milliardenhilfen, steigende Mieten und immer höhere Sozialabgaben beklatscht, steht selbstverständlich fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

So, liebe Bundesbürger, besonders diejenigen mit Ukraineflagge im Profilbild: Jetzt dürft ihr euch wieder richtig austoben.

Schreibt „Dann geh doch nach Russland!“, „Zieh nach Nordkorea!“ oder überrascht uns zur Abwechslung einmal mit einem dritten Land. Vielleicht Kuba. Dann wissen wir wenigstens, dass der Atlas etwas weiter als bis Seite zwölf gelesen wurde.
"Lyrik braucht Straßendreck unter den Fingernägeln" (Thomas Kling)

hans beislschmidt

Re: Sarkastische Kommentare
« Antwort #131 am: Juli 27, 2026, 18:21:39 »
Wir sind am Arsch

Nicht der Sozialstaat verschwindet – sondern die Gesellschaft, die ihn getragen hat

Das Gespräch zwischen Jens Berger und Christian Leye beschreibt den schleichenden Abbau des Sozialstaates, die Umverteilung zugunsten von Vermögen und die gewaltigen Summen, die inzwischen für Aufrüstung bereitgestellt werden. Das ist alles richtig. Und doch greift diese Analyse aus meiner Sicht zu kurz. Denn sie beschreibt die Symptome. Die eigentliche Krankheit liegt tiefer.

Wir diskutieren seit Jahren über Renten, Bürgergeld, Pflege, Krankenhäuser oder Verteidigungsausgaben, als handele es sich um voneinander unabhängige politische Entscheidungen. Tatsächlich gehören sie alle zu einem viel größeren Zusammenhang. Deutschland erlebt seit über dreißig Jahren keinen bloßen Umbau des Sozialstaates. Deutschland erlebt den Umbau seiner Gesellschaft.

Das begann nicht mit Friedrich Merz. Auch nicht mit Olaf Scholz oder Angela Merkel. Selbst Gerhard Schröder war nicht der Anfang, sondern lediglich ein Beschleuniger. Die Begründungen wechselten im Laufe der Jahre ständig. Mal hieß es Globalisierung, dann Wettbewerbsfähigkeit, anschließend Schuldenbremse und heute Zeitenwende. Die Schlagworte änderten sich. Der politische Grundkurs erstaunlich wenig. Immer lautete die Botschaft: Der Staat müsse sich zurücknehmen, der Bürger mehr Eigenverantwortung übernehmen, der Markt könne vieles besser regeln als die öffentliche Hand.

Doch während wir uns an diesen Debatten abarbeiteten, fand eine viel größere Veränderung statt. Unser Blick richtete sich fast ausschließlich auf Milliardäre und Multimillionäre. Wir empörten uns über Superreiche und übersahen dabei die eigentliche Entwicklung: Deutschland ist Schritt für Schritt zu einer Vermögensgesellschaft geworden.

Nicht jeder besitzt Millionen. Aber Millionen Menschen besitzen heute etwas. Das Einfamilienhaus der Eltern, das vor fünfzig Jahren gebaut wurde. Die Eigentumswohnung. Das kleine Wertpapierdepot. Unternehmensanteile. Ein ETF-Sparplan. Vermögen, das über Jahrzehnte aufgebaut wurde und nun vererbt wird. Wer mit einem schuldenfreien Haus, einer Eigentumswohnung oder einem Depot ins Leben startet, beginnt unter anderen Bedingungen als jemand, der sich alles erst erarbeiten muss. Es geht dabei nicht um Neid. Es geht um eine nüchterne Feststellung: Besitz verändert Lebenslagen – und Lebenslagen verändern politische Interessen.

Vielleicht haben wir genau deshalb den eigentlichen Wandel übersehen. Der Sozialstaat lebte nie nur von Steuern und Sozialabgaben. Er lebte von einem gemeinsamen Interesse. Der Unternehmer nutzte dieselben Straßen wie der Schlosser. Der Professor schickte seine Kinder auf öffentliche Schulen. Der Behördenleiter lag im selben Krankenhaus wie der Industriearbeiter. Man teilte dieselben öffentlichen Räume und hatte deshalb ein gemeinsames Interesse daran, dass sie funktionierten.

Heute beginnt sich diese Gemeinsamkeit aufzulösen. Sie beginnt mit zwei Wartezimmern in einer Arztpraxis. Eines für Privatpatienten, eines für gesetzlich Versicherte. Das wirkt harmlos. Ist es aber nicht. Denn dieses kleine Schild an der Tür steht sinnbildlich für eine Entwicklung, die weit darüber hinausgeht. Private Krankenversicherung. Privatschulen. Private Altersvorsorge. Private Pflege. Private Sicherheitsdienste. Wer es sich leisten kann, organisiert immer mehr Bereiche seines Lebens außerhalb der öffentlichen Systeme.

Damit verändert sich nicht nur die Lebenswirklichkeit. Es verändert sich auch der politische Blick auf den Staat. Wer auf öffentliche Schulen nicht mehr angewiesen ist, kämpft seltener für ihre Qualität. Wer nie ein kommunales Krankenhaus betritt, erlebt dessen Mängel nicht mehr am eigenen Leib. Wer seine Altersvorsorge aus Immobilien, Kapitalanlagen oder Unternehmensanteilen bezieht, blickt anders auf die gesetzliche Rente als derjenige, für den sie die einzige Absicherung im Alter ist.

Vielleicht ist das der eigentliche Sprengsatz unserer Zeit. Nicht die Ungleichheit allein. Sondern der Verlust gemeinsamer Erfahrungsräume. Eine Demokratie lebt davon, dass ihre Bürger dieselben Institutionen nutzen und deshalb ein gemeinsames Interesse an ihrer Qualität haben. Lösen sich diese gemeinsamen Räume auf, beginnt auch der gesellschaftliche Zusammenhalt zu bröckeln.

Und während sich diese Entwicklung vollzieht, erzählt man uns gleichzeitig, Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz würden eine neue Ära des Wohlstands einläuten. Maschinen übernehmen Arbeit. Software steigert die Produktivität. Algorithmen erledigen Aufgaben, für die früher Menschen gebraucht wurden. Dennoch lautet die politische Botschaft ausgerechnet jetzt: Wir sollen länger arbeiten, später in Rente gehen und mehr privat vorsorgen. Da drängt sich eine einfache Frage auf: Wem kommt dieser enorme Produktivitätszuwachs eigentlich zugute? Der Gesellschaft insgesamt – oder vor allem denjenigen, die bereits über Kapital und Vermögen verfügen?

Vor diesem Hintergrund erscheinen auch die milliardenschweren Verteidigungsausgaben in einem anderen Licht. Natürlich braucht ein Staat Sicherheit. Aber Sicherheit besteht nicht nur aus Waffen. Sicherheit besteht auch aus funktionierenden Schulen, Krankenhäusern, Renten und einer Infrastruktur, die ihren Namen verdient. Öffentliche Milliarden verschwinden nicht. Sie werden zu Aufträgen, Umsätzen, Gewinnen und Renditen. Auch das gehört zur wirtschaftlichen Realität. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur, wofür der Staat Geld ausgibt. Sondern welche Gesellschaft er mit diesen Prioritäten hervorbringt.

Vielleicht besteht der größte Irrtum unserer Zeit darin zu glauben, wir führten eine Debatte über Sozialpolitik. In Wahrheit führen wir eine Debatte über den Charakter unserer Republik. Nicht der Sozialstaat verschwindet zuerst. Es verschwindet langsam die Gesellschaft, die ihn einmal getragen hat. Und wenn wir das nicht erkennen, werden wir weiter über jede einzelne Reform streiten, ohne zu bemerken, dass sich das Fundament unter unseren Füßen längst verändert hat.

Ich wollte man könne die Zeit in die 90ger zurückdrehen.
Es macht keine Freude mehr diesen Niedergang zu erleben.
"Lyrik braucht Straßendreck unter den Fingernägeln" (Thomas Kling)

hans beislschmidt

Re: Sarkastische Kommentare
« Antwort #132 am: Juli 30, 2026, 10:20:42 »
Wenn der Krieg unwichtig wird

Hallervorden, der sich seit Jahren für den Frieden engagiert und für Diplomatie im Ukrainekrieg plädiert, stellt sich nun offen in den Dienst der größten Kriegstreiberpartei überhaupt.

Wie passt das zusammen?

Das alles nur, um die AfD zu verhindern, die sich auch gegen den Krieg positioniert hat?
Das alles nur, um Beschneidungen der freien Kunst zu verhindern, wobei gerade die CDU Vorreiter der ausufernden Cancel Culture Bewegung ist?

Mit dieser Farce hat es Hallervorden geschafft sein ganzes Engagement der letzten Jahre in Zweifel zu ziehen.
Oder aber er hat tatsächlich etwas zuviel "Honig im Kopf".
.
https://www.n-tv.de/leute/Dieter-Hallervorden-warnt-vor-der-AfD-id31136323.html
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hans beislschmidt

Re: Sarkastische Kommentare
« Antwort #133 am: August 01, 2026, 16:12:13 »
Nicht mein Präsident


es war ein Routinetermin, stimmt’s? Ich meine das nicht despektierlich. Wenn etwas immer wieder passiert, dann wird es irgendwann zur Gewohnheit.
Dagegen kann man nichts machen. In Deutschland sind schon so viele getötet worden. Männer und Frauen. Alte, Junge, Kinder. Hetero- und Homosexuelle, Leute mit und ohne Migrationshintergrund, Arme und Reiche.
All diese Toten sind so verschieden. Die Mörder sind alle ähnlich. Ihre Waffe ist entweder ein Messer oder ein Auto.
Sie haben nach dem Anschlag auf den Berliner CSD gesagt: „Diese Tat ist ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft.“
Das sagen Sie nämlich immer. Jedes Mal. Bei jeder Gedenkfeier zum Massaker auf dem Berliner Breitscheidplatz, 2016, sprechen Sie vom „Angriff auf unsere offene Gesellschaft“.
Die andere Floskel, „menschenfeindliche Ideologie“, kommt nach meiner Recherche nur bei rechtsradikalen Tätern.
Die Toten und ihre Familien sind Ihnen und Ihren Redenschreibern nicht mal die kleine Mühe wert, sich hin und wieder eine andere Phrase einfallen zu lassen.
Auch Friedrich Merz sprach übrigens vom „Angriff auf unsere Gesellschaft“. Eine Frau aus Polen ist tot. Wäre sie in Polen geblieben, würde sie noch leben.

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hans beislschmidt

Re: Sarkastische Kommentare
« Antwort #134 am: August 06, 2026, 09:30:27 »
Ist der Krieg jetzt aus?
#Die_Luftabwehr der Ukraine ist zum Erliegen gekommen, sämtliche Abwehrraketen sind verbraucht und die Bestände des Westens ebenso.

Kommt es nun zu Verhandlungen über Gebietsabtretungen?

Ist dies das Ende der Söldnerbatallione, die aus westlichen Steuergeldern finanziert wurden?

Ist dies das Ende der Zwangsrekrutierungen der faschistischen Kiew Junta mit ihren gedungenen Menschenfängern?

Die Verknappung der Patriot-Raketen könnte sogar Menschenleben retten, wenn damit das Tor zu Friedensverhandlungen geöffnet wird.

Das, was von der Ukraine noch übrig ist, gehört ohnehin BlackRock und Monsanto. Auch dem Volk dämmert es langsam für wen sie da den Kopf hingehalten haben. Die faschistische Kiew Junta steht vor dem Aus und der Kurswechsel vom Wertewesten wird schmerzhaft werden und nicht ohne Personalwechsel vonstatten gehen. Das heißt, die Tage der Kiesewetters und Konsorten sind gezählt und es bleibt zu hoffen, dass ein baldiger Waffenstillstand dem Krieg und dem Sterben  ein Ende macht.

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_101375148/ukraine-krieg-kiew-gehen-patriot-raketen-aus-experte-warnt-vor-lage.html

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