Autor Thema: Diktatoren und ihre Affinen  (Gelesen 138 mal)

Erich Kykal

Diktatoren und ihre Affinen
« am: Juni 19, 2024, 20:35:00 »
Putin und Kim,
die wären nicht schlimm,
wie manche in Österreich meinen,
denn Minus mal Minus
mache ja Plus -
oh, was für ein Stuss!
Hat Nacht mal der Nacht
denn je Tag uns gemacht?
Der Untergang wirkt aus dem Kleinen:

Dem Kleinen in Zeichen
die alle sich gleichen,
wie Wellen, die zäh unterhöhlen,
bis alle nur zanken
in Werken, Gedanken,
und alle Gewissheiten wanken.
Dann kommen die Retter
mit freundlichem Wetter,
wohl wissend, dass alle sie wählen.

Dem Kleinen in Geistern
die alles verkleistern,
bis keiner mehr weiß: Was ist Lüge?
Dann kommen die Brüller,
die Herzlückenfüller
und Wahrheitsenthüller
von siegunheiligen Gnaden,
bis endlich der grausame Schaden
zu neuer Gemeinschaft sich füge.

Dann tönen die Lieder,
die alten, uns wieder
aus jungen umnachteten Kehlen.
Geschichte wird neu
geschrieben, und frei
erdichtet, was Volksdoktrin sei
für starre und grimmige Zeiten,
da allen verstummten Gescheiten
die völkischen Fäuste befehlen.
« Letzte Änderung: Juni 20, 2024, 22:38:18 von Erich Kykal »
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.