Er geht im Geiste durch die Flure seiner Träume
und malt sich Wolken an die Wände seiner Zeit.
Er denkt bei sich: Was ich an Schmerz versäume,
tut keinem andern jemals weh, und mir nicht leid.
Er überhört, was sie zu Welt und Sein erklärten
und schreibt sich Abenteuer in die hohle Hand.
Dort hat er Mut und hohe Ziele und Gefährten
für all die Innenräume, die er sich erfand.
Mag sein, er steht in keinen Büchern, die besagen,
wie hart und grausam Menschen zueinander sind.
"Geschichte" nennen sie ihr tägliches Versagen,
und sind für alles, was sie weitertreibt, so blind.
Er bleibt bei sich, entlässt sich ins Vergessen,
verbiegt die Welt nicht durch ein Wollen ohne Scham.
So fragt sich keiner von den Tätern jemals, wessen
"Geschichte" größer war und einem Reifen näher kam.