Dort in einer Eiche Schatten
ruh ich an des Waldes Runde,
schaue grüne Ufermatten,
hell besonnt zu hoher Stunde.
Aus den Wassern vor der Eiche
glüht Smaragd mir, und Türkise
werfen sich vom Grund der Teiche
nach der Uferbänke Kiese.
Glitzernd wiegen sich die Wellen
in der Mittagsbrise Hauch,
und das Gras an manchen Stellen
um das Glitzern wiegt sich auch.
Ach wie wunder will dies Schauen
mir ein Bild im Herzen sein,
doch ein himmlisches Ergrauen
löscht der warmen Sonne Schein.
Drohend wird des Waldes Runde,
trüb und bleiern alle Teiche,
und die Winde tragen Kunde
wie aus kaltem Schattenreiche.
Fröstelnd geh ich meiner Wege,
nehm das Bild im Lichte mit,
doch wie rasch ich mich auch rege,
Dunkel folgt ihm - und hält Schritt.