Autor Thema: Reimerei  (Gelesen 1542 mal)

gummibaum

Reimerei
« am: August 06, 2017, 09:24:58 »
Am Grund des Meeres lag ein Land,
nun hat es sich gehoben,
und bald schon ist in weißen Sand
ein erstes Grün gewoben.

Und wieder zieht es Vögel an,
in den Korallenbänken
zu nisten und sich dann und wann
ihr Liebeslied zu schenken.

Und wo dies Land blüht, da bist du
und wartest auf mich wieder.
Doch taucht es schon, flieg ich dir zu,
zum Grund des Meeres nieder…

Erich Kykal

Re: Reimerei
« Antwort #1 am: August 06, 2017, 11:49:25 »
Hi Gum!

Ein schönes Gleichnis für das ewig Unerreichbare, dem wir dennoch zustreben wie die Motten dem Licht! Traumvorstellungen, Paradiesgebilde, die sich, erreichten wir sie mal tatsächlich, doch nie das sein können, was wir ihnen andichteten. Aber als ewiger un- oder unterbewusster Motor unseres Tuns und Strebens locken sie uns weiter, wenn sonst schon nichts anderes an Welt uns mehr zu bewegen vermag ...  :-\ :)

Sehr gern gelesen! Fliegen wir weiter ...

LG, eKy
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

gummibaum

Re: Reimerei
« Antwort #2 am: August 06, 2017, 12:17:38 »
Auch dieser schöne Kommentar trifft, lieber Erich, ins Schwarze und löst die Schwärze auf.

Dir einen schönen Tag.

LG g