Im Hof stand gestern noch ein Flieder
mit hohen Zweigen, holdem Duft.
Er liegt, vom Sturm gefällt, darnieder
und reckt die Wurzeln in die Luft.
Sie reißen ihm die Pracht der Blüten,
eh sie verwelkt, aus wehem Sein
und lassen ihn nach kurzem Wüten
geplündert mit dem Tod allein.
Ein Los so mancher, die mit Schätzen
erfreuten und, mal umgeweht
vom Lebenssturm, auf Hilfe setzen:
Man raubt den letzten Schmuck und geht…