Werter Gefährte -
und ist das hier schon fast eine alte Kamelle, es muss doch Erquickung ausgesprochen werden, mich nicht pauschal zu Düsterlingen einer Mischpoke zu senden!
"Vom perlenden Gesang zum stillen Nebelflor" ?
Es war eine beglückende und beschwingte Zeit, als Lady Anneliese damals im Minutentakt und in circa 10 verschiedenen Foren ihre weisen Kommentare schrieb, noch bisschen andere Kultur mein Herz verzauberte etc pp.
Bis mir Deutschlands schwerste Psychopathen (Hinrichtungsspektakel Psyche, Gestörte, Kranke, böse Mädchen,...) entgegengebracht worden sind.
Die Bilder halte ich für ganz geläufige dichterische Diktion, die umfassender und hoffentlich ergreifender daherkommt.
Zu den Gefilden hoher Ahnen, wie bspw. jenen der Meißners, wollen wir heute nicht promenieren.
Dieser Vers stellt eine Einsicht dar über juvenile Selbstsucht, wie diese Serpentinengänge allen Redlichen doch zu eigen sind.
Von glatten Seelen kann ich nur abraten, die Rache blüht am nächsten Tag.
Diese Deutung, im Alter irgendwelche Schätze zu hüten, ist selbstredend alberner Kitsch.
Du magst mir in meinen vielleicht letzten Lebenswochen zugestehen, etwas ohne Hintergedanken und kindlich von der Seele herunterzubrechen - wahrscheinlich liegt hier die falsche Warte,
von der du über die harten Tatsachen hinweg lauter Symbole und Geheimnisse witterst.
Das Stilmittel des lyrischen Ichs ist sowieso nur bei den Schwächlingen zu finden.
Der Junge fleht den Meister an - wie sollte denn noch deutlicher Trübsal über die eigene Abenteuerlustigkeit geäußert werden?
Ingleichen, was den Kreislauf der Dinge und einzelne eherne Ausnahmen anbelangt, was natürlich im Fortexistieren damit zu großer Marterung führt.
Schlußendlich: das Monströse des Erlebten schreit und schreit, nach Bewahrung, nach Mitteilung, nach Frieden und dergleichen.
Aber dann habe ich mich als Elendshaufen in der Katastrophenzeit.
Es schreit und schreit zum Erbe, es schreit und schreit zum Ende.
Dieses Hin und Her hat mir schon viele qualvolle Stunden bereitet.
Das kann nur mit dem Schreiten selbst aufgelöst werden: also entweder zu einem glücklichen Gestade diesseits oder über das 100fach zurück in einen andern Körper, wobei der entsprechende Pfad der Erlösung aufblüht, wenn ich mit dem Mercedes und den ersten Fällen ins Ungewisse der Nacht fahre.
Wie sagt mein Spukschätzlein nächtens immer so gern: es soll sich jetzt endlich zeigen!
Soweit noch hier das, was gesagt werden musste,
viele Grüße
M