Autor Thema: Leere Menge  (Gelesen 19 mal)

gummibaum

Leere Menge
« am: Februar 09, 2026, 10:49:37 »
Andre Mengen, große, kleine,
sind im Innern nie alleine.
Bergen in sich wohl getrennte,
definierte Elemente.

Meine Innereien pflegen
sich durch gar nichts festzulegen,
sind, was sie nicht sind, und zieren
sich damit, sich zu negieren.

Zwischen der geschweiften Klammer
liegt nur eine leere Kammer,
doch, obzwar ich was entbehre,
ehre ich auch diese Leere.

Finde Platz in jeder Menge,
ohne Inhalt keine Enge,
überall bin ich enthalten
und kann dort mein Nichts entfalten.

Dennoch bin ich stets nur eine,
immer ich und so wie keine.
Leute, ich bin selbstverliebt,
weil es mich nur einmal gibt!

Erich Kykal

Re: Leere Menge
« Antwort #1 am: Februar 09, 2026, 13:28:26 »
Hi Gum!

Ein neuer witziger Versuch, ein mathematisches Prinzip ins Menschliche zu ziehen und ihm Persönlichkeit zu verleihen, trotz der 'inneren Leere' - wie verdächtig das doch menschelt!

Höchst amüsiert genossen, deine 'Mengenleere'!  :) ;D

LG, eKy
« Letzte Änderung: Februar 10, 2026, 19:41:16 von Erich Kykal »
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

gummibaum

Re: Leere Menge
« Antwort #2 am: Februar 09, 2026, 20:19:05 »
Danke, lieber Erich. Das freut mich.

Herzliche Grüße von gummibaum