Autor Thema: Tristesse  (Gelesen 2389 mal)

Erich Kykal

Tristesse
« am: Dezember 30, 2012, 00:46:04 »
Ich bin die späte Stunde,
aus deren offner Wunde
ein Lebensmeer verrinnt,
mit tausend Möglichkeiten,
die in mir widerstreiten
und doch nie wirklich sind.

Ich bin die offne Wunde,
aus der zu jeder Stunde
ein Lebensziel verrinnt,
und tausend Möglichkeiten,
auf meinem Weg zu schreiten,
verblassen welk und blind.
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

cyparis

Re:Tristesse
« Antwort #1 am: Januar 08, 2013, 07:51:27 »
Lieber Erich Kykal -


kurz und knapp:
Das ist zum Weinen schön!

cyparis
Der Schönheit treu ergeben
(Lady Anne von Camster & Glencairn)
copyright auf alle Texte

Erich Kykal

Re:Tristesse
« Antwort #2 am: Januar 09, 2013, 01:00:43 »
Hi, Cypi!

Danke für ein so schönes Lob!

Das sollten ursprünglich bloß die Refrains für ein längeres Gedicht sein, abgewandelt, um mich nicht zu wiederholen. Als ich sie aber so untereinander stehen sah, bemerkte ich, dass sie sich sehr gut zu einem eigenständigen Ganzen fügten - also sparte ich mir den Rest. ;D

LG, eKy
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.