Autor Thema: Mitunter  (Gelesen 2301 mal)

Erich Kykal

Mitunter
« am: Februar 18, 2013, 22:01:16 »
Mitunter wagten wir zuviel, mein Leben,
und viel zu wenig haben wir gebüßt.
Was anderen Erinnerung versüßt,
hat Gram uns nur und Bitternis gegeben.

Mitunter wollten wir zuviel, mein Sehnen,
und die Gelegenheit schlug tiefe Kerben.
Das so Gesuchte lag in nackten Scherben.
Die Schuld jedoch vermag die Zeit zu dehnen:

So lange schmerzt die ungestillte Wunde!
Sie klafft in uns: Ein finsteres Versprechen
aus unbewältigtem, verfluchtem Munde.

Und irgendwann, mein Herz, wird sie ihn rächen:
Mit Reue und Erkenntnis wie im Bunde
wird sie den Stolz erst, und dann dich mir brechen.
« Letzte Änderung: Februar 19, 2013, 12:38:51 von Erich Kykal »
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

cyparis

Re:Mitunter
« Antwort #1 am: Februar 19, 2013, 07:51:13 »
Sie klafft uns uns oder in uns?


Bis später
LG
cypi
Der Schönheit treu ergeben
(Lady Anne von Camster & Glencairn)
copyright auf alle Texte

Erich Kykal

Re:Mitunter
« Antwort #2 am: Februar 19, 2013, 12:39:43 »
Hi, Cypi!

Natürlich letzteres! Vielen Dank für den Hinweis - ein Vertipperle!

Bis später! ;)

LG, eKy
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.