in der letzten Nacht.
Er ließ mein Herz erkalten.
Er hielt am Lager stumme Wacht,
ward bitter im Erhalten.
Er hat mich bös und tief gequält,
sah auf mich mit Frohlocken,
hatt' ausgerechnet mich erwählt
für seine harschen Flocken.
Mir ward er doppelt Reif:
Das Herz wollt er umklammern.
Nicht kalt nur: Nein, ein wilder Greif
in meinen leeren Kammern
mit seinen gelben Krallen.
Allmählich, fühl ich, werd ich reif:
Mag nicht mehr nächtlings jammern.
Wild sein: Weitab. Und fern. Gefallen.
ad hoc
22.02.2013 / 17.38 h