Seit vierzehn Tagen von dir kein Ton!
Mit Schweigen verhöhnt mich das Telefon,
in Nächten vernahm ich zwar seinen Ruf,
doch weiß ich, dass nur mein Traum ihn erschuf.
Seit vierzehn Tagen wortloser Streit!
Der Graben misst viele Meilen breit,
keine Brücke, kein Boot, soweit ich schau,
was falscher Stolz heißt, weiß ich genau.
Seit vierzehn Tagen in Seelennot!
Ich wär besser dran ohne Wein und Brot
und schenkte mir Wasser statt Wein gern ein,
um damit zu töten die nagende Pein.
Seit vierzehn Tagen von dir kein Ton!
Noch immer verhöhnt mich das Telefon …
Ich gieß ein Glas Sekt über Apfelbrei,
steck die Waffel rein und lass es dabei.
Aspasia
28.06.2013