Hi, Aspasia!
Tipps:
S1Z3 - liest sich zu kurz, es wirkt, als fehlte eine Silbe. Vorschlag: "das Erdenzelt
freier von Sorgen,"
S2Z2 - Schöner: "
Schweißdunst"
S3Z1 - Wirkt zu kurz um eine Silbe. Vorschlag: "Ich liebte die
Rumpelgewitter," oder einen anderen 2-silbigen Wortteil.
S3Z3 - auch dies liest sich gefühlt zu kurz. Was ist dieses "Schwefelgitter"? Den Ausdruck kenne ich nicht.
S4Z4 - "
ehedem" statt "einstmals", das liest sich dann flüssiger, bedarf weniger Gaumenakrobatik.
S5Z1 - Um die nämliche Silbe zu kurz. Vorschlag: "Nie wieder
erfüllt eine Liebe"
S5Z3 - Konsonantenprall "Somme
r-reizt". Vorschlag: "
lockt"
SzZ4 - "
zu zärtlich gefühltem Verbleib." Klingt harmonischer, runder, lyrischer.
Ich sehe ein glückliches Mädchen, das in den so lyrisch intensiv beschworenen Bildern spielt und eine freie Kindheit verlebt, an die man sich gerne erinnert. Daher will auch das "schwül-frivol" in deiner letzten Zeile so gar nicht dazu passen - das einnert mich eher an erotische Eskapaden denn an Bilder der Umwelt, die man als Kind so intensiv wahrgenommen hat.
Das liegt aber vielleicht auch an meiner Auslegung bezügl. Kindheit - vielleicht verfolgtest du andere Intentionen...
Jedenfalls sehr gerne gelesen!

Hat mich gleich an eigene Eindrücke aus der Kindheit erinnert! Wie sagte schon Rilke: O Kindheit - o entschwindende Vergleiche!
LG, eKy