Autor Thema: Bal­da­chin  (Gelesen 1992 mal)

Phoenix-GEZ-frei

Bal­da­chin
« am: Juli 22, 2015, 07:56:22 »


Wie still

Ich nur

Mein
Verlangen

Wie still ich nur
Am Morgen bin
Inmitten

Früher Sänger

Mein stilles „Mmmm und ach“
Es steigt
Zum hell und werden
Blauen Himmel

Wo grau und weiß
Gelassen

Über dies

Grundierte
Zieht

Da, vor mir steht
ein Topf
aus Irdengut
Es blüht der Oleander

Den Du

Nie aufgegeben, hast

Ich liebe dich
Es ist, ein Wunder

Du schläfst

Und ich

bin

Isis
Wach

©Phoenix-GEZ-frei




cyparis

Lieber Phoenerle -
« Antwort #1 am: Juli 23, 2015, 07:03:09 »
Du hast mich nicht überrascht mit diesem schönen, fragilen, grazilen und himmelwärtsstrebenden Federgedicht.

die Verse sind so raffiniert (im guten sinn!) vieldeutig und doch so eindeutig.

Lediglich hier:

Mein stilles „Mmmm und ach“

hätte ich selbst so formuliert:

Mein stilles "Aah und ach"


Lieben Gruß
von

Cyparis
Der Schönheit treu ergeben
(Lady Anne von Camster & Glencairn)
copyright auf alle Texte

Curd Belesos

Re: Bal­da­chin
« Antwort #2 am: September 11, 2015, 21:56:25 »
moin moin Phönix,

ein wundervolles Liebesgedicht an den Morgen und die Liebe.

LG
CB
Nur wenn du frei bist " IF " ....dann bist du ein Mensch