Das Rot des Abends ist im Hag verglommen,
ein letztes Gegenlicht ermuntert die Geäste
verschwiegener und dunkelnder Paläste
und hoher Kirchen, zu Gestalt zu kommen
durch eines Tages schwindendes Versiegen
in zartem Violett vor ersten Sternen
am Firmament, die dort das Funkeln lernen
und Träumen leuchten, die nach Morgen fliegen.
Du rührst mich an mit dämmerkühlen Händen
und führst mein Staunen unter hohen Bäumen
der Stelle zu, wo wir zusammenkamen,
und alle Tage fort, die Abend fänden,
verblassen an den auferblühten Säumen
der Wohlgestalt, die deine Seele rahmen.