Als ich heute früh erwache,
fühle ich mich gar nicht wohl.
Unter meinem Schädeldache
brummt es wie nach Alkohol.
Wie ich nun den Kopf berühre,
merk ich Spitzen an der Stirn
wie von Hörnern, und ich spüre,
beim Erinnern schmerzt das Hirn.
Schweflig riecht es hier im Zimmer
wie nach einem Pulverknall,
durchs Gebälk ein Himmelsschimmer,
um mich Scherben überall.
Eine winterliche Kühle
kriecht ins Bett, und schwer verletzt
scheint mein Fuß zu sein, ich fühle
einen Huf ans Bein gesetzt.
Nicht gewillt, so aufzustehen,
schließe ich mein Augenpaar,
um mich wieder rumzudrehen -
auszuschlafen noch ein Jahr…