Autor Thema: Bitte verzeiht mir!  (Gelesen 190 mal)

Seeräuber-Jenny

Bitte verzeiht mir!
« am: August 04, 2020, 20:04:46 »
Liebe Wiesenbewohner,

es tut mir leid, dass ich unserer Wiese so lange fern geblieben bin. Das Thema Corona hat mich doch sehr mitgenommen, und ich musste mich erst wieder aus der Schockstarre lösen.

Auf ein Neues! Ich freue mich auf euch.

Liebe Grüße
Seeräuber-Jenny
Ideale sind wie Sterne. Wir erreichen sie niemals, aber wie die
Seefahrer auf dem Meer richten wir unseren Kurs nach ihnen.
Carl Schurz

Erich Kykal

Re: Bitte verzeiht mir!
« Antwort #1 am: August 04, 2020, 21:58:52 »
Hi Jen!

Seltsam: Ich bin in der Hochrisikogruppe, aber mich hat das alles, soweit es die eigene Person betrifft, völlig kalt gelassen. Mein Leben ging eigentlich genauso weiter wie bisher schon die letzten 30 Jahre, und Isolation hat mir nie was ausgemacht. Nur die Gesichtsmaske beim Einkaufen ist lästig ... Andererseits hatte ich heuer dank Freistellung ab Mitte März die längsten Sommerferien meines Lebens!

Angst habe ich kaum - wenn es mich erwischt, dann ist es eben so. Voraussichtlich geht im September die Schule wieder "normal" weiter, und ich werde wieder unterrichten (müssen).

LG, eKy
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

Seeräuber-Jenny

Re: Bitte verzeiht mir!
« Antwort #2 am: September 18, 2020, 23:50:09 »
Hi Erich,

am Anfang fand ich es ja noch ganz angenehm, mal Ruhe zu haben. Und die Hoffnung zu haben, dass die Menschen mal innehalten und dass vielleicht nach Corona manches besser wird als vor Corona. Doch dann wuchs die Unsicherheit, die Angst vor der Infektion. Ich bin Risikogruppe, schoss mir immerzu durch den Kopf. Dann kam die Hysterie der Leute dazu, auf beiden Seiten Unverständnis und Hass. Ich finde es erschreckend, dass die Gesellschaft so gespalten ist. Das war mir früher gar nicht so bewusst. Habe einen Freund an die Schwurbler verloren. Nun gut, mögen sie schwurbeln. Das war zu allen Krisenzeiten so. Aber zusammen mit Nazis demonstrieren geht gar nicht.

Bezüglich Maske war ich anfangs sehr skeptisch. Aber sie stört mich kaum. Brauche sie ja nur zum Einkaufen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Lieben Gruß
Jenny
« Letzte Änderung: September 19, 2020, 00:07:19 von Seeräuber-Jenny »
Ideale sind wie Sterne. Wir erreichen sie niemals, aber wie die
Seefahrer auf dem Meer richten wir unseren Kurs nach ihnen.
Carl Schurz