Seit den Wahlgewinnen der Ultrarechten 2025 verdeutlicht sich das oben beschriebene Bild.
Grobe, lauthalsende Dummenfängerei in grölenden Bierzelten, sture und ausdauernde Geschichtsleugnung oder -fälschung, einfache Lösungen und probate Feindbilder für simple Gemüter vermittelnd, geradezu widerlich kriecherische Putinfreundlichkeit (oder -käuflichkeit), weil sie so affin zu 'starken Männern' sind - und die allenthalben im eigenen Paragraphendschungel verfransten Demokraten machen es ihnen mit ihrer Klüngelei und ihrem kranken Lobbyismus auch noch leicht, allgemein gegen demokratische Werte zu wettern.
Sie werfen alles in einen Topf, verallgemeinern freiflottierend und schütten grundsätzlich das Kind mit dem Bade aus. Dabei verschweigen sie, dass sie selbst nicht weniger korrupt sind - unter ihrer Ägide erfährt man bloß nichts mehr davon, weil alle Medien dann gesteuert sind. Natürlich wirken sie dann 'sauberer' und 'aufgeräumter' als die Dreckspritzerei der Parlamente, die ewig brauchen, um zu einem Konsens zu gelangen.
Dazu kommen würgende Überregulierung und kleingeistige Kontrollmanie in mittlerweile allen Lebens- und Verdienstbereichen, ein menschenentwürdigender Bürokratismus, der alles nur gefühlt verkompliziert, anstatt das Leben wie versprochen leichter zu machen. Wer möchte noch Bäcker werden, wenn er jeden halben Tag schon damit zubringt, Formulare bezüglich Geräteprüfung, Sauberkeit, Zustatensicherheit, Kunden- und Standortsicherheit und Backqualität nach zig EU-Richtlinien sowie teilweise haarsträubend übertriebenen deutschen Lebensmittelgesetzen auszufüllen? Nur so als Beispiel - sowas spielt sich mittlerweile in fast allen Berufen ab!
Wer möchte zB. noch Lehrer werden, wenn er über jede einzelne Unterrichtsstunde schriftlich ausführlichst Rechenschaft ablegen muss, bis hin zu jedem einzelnen Schüler, den er drangenommen hat, wenn er sich in beinahe täglichen Bereichskonferenzen mit allen anderen Fachkollegen absprechen muss, was wann wie durchgenommen wird, und wo von Methodenfreiheit keine Rede mehr sein kann? Wenn er von der vorgesetzten Dienststelle jährlich immer mehr in Weisungen, Sonderregelungen und minutiösen Kontrollmechanismen ersäuft wird, die jedes Untterichten allein schon zu einer unerträglichen Last machen, zusätzlich zur gesetzlich verordneten völligen Hilflosigkeit gegenüber destruktiven Elementen in der Schülerschaft? Er kann selbst nichts mehr entscheiden oder regeln, keine Konsequenzen verordnen - bestenfalls kann er über Direx und Behörde petzen gehen - ein Behörde, die nicht mehr unterstützt, sondern nur noch in Angst vor jedem medialen Elternshitstorm lebt und den Pädagogen immer mehr einengt und nachgerade beleidigend entmündigt, um sich rechtlich abzusichern.
Alle klagen, aber die Politik hört nicht zu, nicht wirklich. Wen wundert's, dass sie sich irgendwann den A*schlöchern an den Hals werfen, die zurück in die übersichtlichere Kleinstaaterei wollen - und am besten gleich zurück ins kulturelle Mittelalter!? Wenn das Kind nur mehr greint, quietscht und rund um die Uhr brüllt und quengelt, schüttet man es irgendwann eben fast gern mit dem Bade aus!
Die Politik verabsäumt immer noch zu begreifen, dass sich das Volk jetzt an genau dieser Schwelle zu einer Verzweiflungstat befindet. Nur endlich Stille und Schlaf - scheiß auf die Konsequenzen!
LG, eKy