Autor Thema: D/s  (Gelesen 99 mal)

Erich Kykal

D/s
« am: Juni 16, 2022, 21:35:52 »
Dominant

Versonnen will ich deine Anmut ehren,
wenn du ins Knie fällst, meiner Lust zu dienen,
die deine spiegelt, wenn sich unsre Mienen
begegnen mit des anderen Begehren.

Ich darf dich führen, fördern und behüten,
geadelt durch dein innigstes Vertrauen.
Ich breche dich, um stärker dich zu bauen,
und so dir deine Liebe zu vergüten.

Ich schenke dir die Kraft, dir zu verzeihen,
entrückt den Dingen, die dein Leben quälen,
und die dein wahres Auferblühen hemmen:

So viel an Aufgestautem hinter Dämmen,
weil du nie wagen durftest, selbst zu wählen -
du wähltest mich, dich endlich zu befreien.


submissive

Wie ist mein unverbrüchliches Verehren
Beruhigung mir, Geborgenheit verheißend,
wenn deine große Stimme, an mir reißend,
gebietend mahnt, dir alles zu gewähren.

Aus deinem Becher will ich alles trinken,
was er mir schenkt. Dir einzig zu gehören,
will ich Gehorsam dir und Treue schwören,
und ganz in deiner Dominanz versinken.

Der süße Schmerz aus deinen heißen Händen
erlöst mich aus gelernten Konventionen,
die mich erschlagen und gebrochen fänden,

wenn nicht dein ernstes Strafen und Belohnen
mich so versöhnte mit dem Drang der Lenden,
dass du mich schaffen konntest und bewohnen.
« Letzte Änderung: Juni 16, 2022, 21:37:58 von Erich Kykal »
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.