Gleich dort am hellen Eingang zu Sankt Peter
steht eine glanzpolierte Vollskulptur,
ein inniges Versprechen an ein Später,
ein Trauern um die sterbliche Natur
in allen Dingen, jedoch hier vor allem
der Schmerz der Mutter um das tote Kind:
Wo in der Züge stillem Widerhallen
die Schmerzen aller Welt gespiegelt sind.
Zugleich darin das stille Akzeptieren
des Unausweichlichen in allem Drange -
dass wir der Welt Geliehenes verlieren,
egal, ob nieder oder hoch im Range.
Noch nie sah ich das einzig Wesentliche,
und niemals wieder so perfekt versteinert,
für den Betrachter so intim zu lesen.
Das laute Leben lehrt uns manche Schliche,
die sich ereifert und verallgemeinert -
doch dieses Werk entwaffnet unser Wesen.