Wir erzählen uns Geschichten,
leben drin bisweilen gar,
wunschbeglückt und wunderbar,
wo wir auf die Welt verzichten.
Was nur gibt uns das Erdachte,
dass wir gern der Zeit entsagen,
uns des Erdentags entschlagen,
der uns krumm und bitter machte?
Welcher Sinn wird in uns bleiben,
welche Wirklichkeit verpflichtend,
wo wir Lebenszeit vernichtend
uns der Fantasie verschreiben?
In der Welt muss man sich fügen,
doch im Träumen fügen wir,
sind wir Held mal oder Tier,
müssen niemanden belügen.
Dürfen das sein, was wir wollen,
frei im Handeln, im Erfahren,
da sich jene, die wir waren,
in Unendlichkeit entrollen.
Es mag Trug sein, eines Wahnes
Trost und Labe, die uns treibt,
doch am Ende ist, was bleibt,
hier wie dort: Ein Aufgetanes.