Die Nächte sind empfindlich kühl geworden,
wo später Sommer noch die Tage rundet.
Ein Winterahnen weht bereits von Norden,
auch wenn die Ernte uns noch trefflich mundet.
Was soll's! Ich trag den Sommer noch im Geiste
und lass mich wärmen dort von seinen Bildern.
Ich fasse Welt, die mein Verstand bereiste,
in milde Rahmen, die mein Fühlen schildern.
Der Herbst ist nur der Weg in eine Kälte
von eigner Schönheit, die ich nicht ersehne.
Selbst wenn der Frost das Universum gälte -
der Sommer trägt für mich das wahre Schöne.