Hi Cop!
Jetzt liest es sich knackiger, und man erinnert sich an den Reim. Ach, ich finde es dennoch immer schade, wenn Verse verloren gehen ...
Das mit den Ewigkeiten hatte ich schon kapiert, keine Sorge. Allerdings sagt mir meine 62-jahrige Lebenserfahrung, das "ewig" ein zu großes Wort für uns ist. Menschen und Beziehungen verändern sich über die Jahrzehnte, sogar schon über Jahre oder Monate hinweg. Auch ich hatte einmal im Leben eine große Liebe, für die ich damals gestorben wäre, auch wenn sie unerwidert blieb - heute sind wir einander fremd und haben keinen Kontakt mehr. Wir sind, jeder für sich, andere Menschen geworden, als wir damals waren, und unsere Schnittmenge, wie groß oder für mich intensiv auch immer sie gewesen sein mag, ist verloren gegangen.
Aus meinem Blickwinkel ist die 'romantische' Liebe, die man so blindlings vorauseilend als 'ewig' empfindet (oder sich so sehr wünscht, sie möge es sein) ein leider vergängliches Ding.
Vielleicht wären sogar Paare, die ein Leben lang zusammen waren, irgendwann auseinandergegangen, wenn sie denn länger gelebt hätten. Wir verändern uns im Laufe eines Menschenlebens so sehr und bemerken es so selten bewusst ...
Dennioch spüre auch ich die Sehnsucht, an diesem Konzept von Ewigkeit festhalten zu wollen, wenn es um die Liebe geht. Der Mensch ist eben ein Wunschdenker.
LG, eKy