Dein Dasein ist ein schmaler Gang,
ein Gehen ohne Breite-
noch hoffend auf mehr Weite
schiebt
Dich ein mattes Streben,
ein letztes "sich
erheben"
de
m dunklen Abgrund
Dich entlang.
Hi, Cop!
Ein schönes melancholisches Gedicht ganz auf meiner Wellenlänge!
Wenn ich drei Kleinigkeiten monieren darf:
Z5 - Eine hauptwörtlich gebrauchte Phrase wird groß geschrieben, also entweder: 'Sicherheben' wie früher (was mir immer noch am besten gefällt, ob jetzt noch korrekt oder nicht) oder 'sich Erheben'.
Z4 und 6 - Da gibt es in dem Satz ein 'Dich' zuviel - ich hab das oben im Zitat mal unterstichen. Alternative für Z6: 'am dunklen Rand des Nichts entlang.' oder 'den dunklen Abgrund still entlang.'
Z6 - Akkusativ hier: Wen oder was schiebt ein Streben dich entlang? - Also: Beginne die Zeile nicht mit 'dem', sondern mit 'den'.
Sehr gern gelesen!

LG, eKy