Selbst schattenseitig will es endlich tauen,
der Hügelgrat wird langsam wieder braun,
und ist auch noch kein frühes Grün zu schauen
am langen Hange hinter meinem Zaun,
so liegt bereits ein Ahnen auf den Wiesen,
dass mir erzählt vom atmenden Versprechen
auf Wärme unter eisigen Verliesen,
daran sie wie in jedem Jahr zerbrechen.
Ja selbst das Gluckern tief im kalten Grunde
des Bächleins klingt bald freier und lebendig,
das Lied des Lebens dringt aus aller Munde
erhabener, befreiter, und beständig
wie eine Strophe, jedes Jahr gesungen
von tausend Mündern voller Seligkeiten,
von einem Wandel, neuerlich errungen,
vor meinem Augenlicht sich auszubreiten.