Hi Gum!
Danke für's Beipflichten! Mein gefühlt 20. Anti-Trump-Gedicht, und alle gleich zwecklos vor dem selbstgefälligen Wahnsinn der Gierigen ud Mächtigen. Ist mit Putin nicht anders, oder mit irgendeinem der anderen derzeitigen weltweiten macht- und geldgeilen A-Löcher von Dienst.
Die Jobbeschreibung ist perfekt für Soziopathen, und die wenigen, die noch keine sind, werden dadurch zu solchen, früher oder später. Wenige Mächtige im Verlauf der Geschichte blieben Gerechte, auch ohne funktionierende zügelnde demokratische Gewalten. Der Spruch stimmt: Macht korrumpiert, und absolute Macht korrumpiert absolut. Siehe Cäsarenwahn, salbadernde politische wie religiöse Fanatiker oder gewissenlose Ausbeuter und Massenmörder weit jenseits dessen, was man irgendwie noch als pathologischen Wahnsinn als Krankheitsbild verzeihlich finden könnte.
Aber so ist die Welt. Wir hatten nur das Glück, größtenteils in einer Epoche und einem Gebiet zu leben, wo uns all dies über Dekaden hinweg nicht allzu nahe kam, sodass wir die Augen davor verschließen und so tun konnten, als hätte sich die Menschheit nach dem Irrsinn der Weltkriege tatsächlich endlich weiterentwickelt - zumindest in den sogenannten 'zivilisierten' und 'vernünftig agierenden' Wohlstandsländern. Tja - Pustekuchen!
Trump und Putin regieren ihre Domänen wie irgendwelche Brutalo-Generäle von eigenen Gnaden ein Dritte-Welt-Land, nur ihre Rechtfertigungsarguente sind komplexer, ihre Lügen versteckter, halten die Mär aufrecht, sie würden nach den Regeln spielen - mehr oder weniger glaubwürdig, zumindest für Dumme und jene, die sich per Verdrängung alles gern so zurechtlegen, wie sie es haben und glauben wollen.
Heute hab ich wieder eine USA-Doku gesehen, wo sie auf dem platten Land Leute zu Trump interviewt haben. Grausige Typen, die bei uns als Obdachlose gelten würden, so wie sie herumlaufen, grenzdebil und absolut bildungsfern, teilweise kaum fähig, sich in ganzen Sätzen zu artikulieren. Dabei noch nicht mal alle Unterschicht! Sieht man das, muss man zu dem Urteil gelangen, dass die USA ein verkommenes Land von erzkonservativen verkappten Faschisten ist, die einen Charly Kirk als Martyrer glorifizieren - einen idiotischen Fanboy von Führer Trump, der besser 'Charly Jerk' geheißen hätte, damit jedem sofort klar ist, woran man bei ihm war, und zu wen er angesprochen hat. Oder, dass sie debil genug waren, Trumps Verzerrungen und platte Lügen für bare Münze zu nehmen, bloß weil sie sich endlich einen Retter erhoffen, der ihr marodes Land aus der selbstverschuldeten Krise reißt, weil sie zu lange auf ein lächerliches, nie hinterfragtes Zweiparteiensystem vertraut haben, das sich wie zwei rudellose Wölfe elitär um jeden Happen gestritten hat, anstatt für alle da zu sein, nicht bloß für die Reichen und hre Lobbyisten.
Trump hat Amerika nicht groß gemacht - er hat es isoliert, innerlich zerrissen und fanatisiert. Und auch im Rest der Welt hat er so viel diplomatisches Porzellan zerschlagen, dass auch keiner mehr den USA wird helfen wollen, mit oder ohne Trump - einfach weil sie als Partner zu unzuverlässig, zu unehrenhaft und zu labil geworden sind nach all dem Tohuwabohu, das dieser egomanische Fatzke verschuldet hat.
Dieses Land starrt schon seit Jahren wie hypnotisiert in den Abgrund zwischen denn Scherenblättern von Arm und Reich, viel schlimmer dort als in Europa, wo die Sozialstaaten noch einigermaßen funktionieren - aber wie lange noch, wenn wir weiter dem amerikanischen Wirtschaftsdiktat vom ewigen zwanghaften Wachstum folgen we der Esel der Karotte, nur damit die Reichsten am Ende noch reicher sind, die Mächtigen noch mächtiger? Ich bin kein Freund des Kommunismus, wirklich nicht - aber etwas muss sich in der Grundeinstellung der Staatsführung ändern - bei Poliikern, genau wie bei Wirtschaftsgrößen, und natürlich auch bis zum 'gemeinen' Bürger hin.
Wohlgesonnenes gemeinschaftliches Denken und Handeln ohne Vorurteil und Übervorteilung - das sollte die staatliche Prämisse sein, für ALLE.
Traurige Grüße, eKy
