Autor Thema: Der Suchende  (Gelesen 203 mal)

Copper

Der Suchende
« am: April 24, 2026, 23:58:56 »
Ich suche dich in allen Dingen,
in allem, was mich beugt und hält.
In frohen Liedern, die erklingen,
in jeder Träne dieser Welt.
 
Ich suche dich in jeder Freude,
in jeder Hoffnung, die mich trägt.
Im Gestern, Morgen und im Heute
und in der Trauer, die mich schlägt.
 
Ich suche dich mit weitem Denken,
mit allem, was die Seele rührt.
Mit meinen Sinnen, die mich lenken.
Wo ist der Weg, der zu dir führt?
 
Ich suche dich in allen Dingen,
im Ewigen, im Jetzt und Hier.
Ein Finden kann mir nicht gelingen,
drum bete ich mich hin zu dir.
« Letzte Änderung: April 25, 2026, 00:04:00 von Copper »

gummibaum

Re: Der Suchende
« Antwort #1 am: April 25, 2026, 09:08:05 »
Schön, lieber Copper.

Die Gegensätze spannen das reale Suchgebiet auf, der letzte Vers verweist in die Transzendenz.

Sehr gern gelesen.
LG g

Erich Kykal

Re: Der Suchende
« Antwort #2 am: April 25, 2026, 20:10:04 »
Hi Cop!

Lyrisch schön geschrieben, aber inhaltlich nicht so meins - du weißt, ich bin ein unverbesserlicher Götterspötter, und devote Bedürftigkeit genieße ich bestenfalls beim Sex.  ;) 8) >:D

Dennoch gern gelesen, weil wirklich gut gedichtet.

LG, eKy
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.