Hi Gum!
Ich denke, die meisten Russen bereuen es längst, dass sie einem wie Putin vertraut haben, aber was willst du schon machen in einem totalitären System, das die Medien gleichschaltet und jede kritische Äußerung scharf santioniert. die alten Sovietfans dort jubeln und merken gar nicht, dass ihr herbeigesehntes rotes System sich längst in ein braunes gewandelt hat, in etwa so demokratisch wie die 'Volksrepublik' China.
Wer sich nach 'starken Männern' sehnt und sie insgeheim befördert, darf sich nciht wundern, wenn er mit unter die räder kommt, wenn die Sache erst mal rollt ... Diktaturen nehmen keine Rücksicht auf Einzelschicksale - den Diktator selbst natürlich höchst ausgenommen! Putin ist längst der reichste (weil korrupteste) aller Oligarchen, man munkelt, mittlerweile der reichste Mensch überhaupt je auf Erden. Trau, schau, wem ...
Ich habe in einer Doku heimliche Aufnhamen eines Lehrers gesehen, der später in den Westen flüchten musste, weil er nicht hinter Putins neuer Politik der Angst stand, die zeigen, wie in Russland mittlerweile selbst schon die Zehnjährigen militärisch gedrillt und von gewissenlosen, wendehälsigen Lehrern dazu manipuliert werden, später stolz und hirnlos fürs Vaterland sterben zu gehen: Neues Kanonenfutter für den hemmungslosen Ehrgeizling im Kreml.
Es erinnert mich an den verblödet 'patridiotischen' Professor am Anfang von 'Im Westen nichts Neues', der seine deutschen Studenten dazu aufstachelt, sich freiwillig für den Krieg zu melden, weil das 'süßeste und ehrenvollste Vaterlandspflicht' sei. Es machte ihn - nach einem treffenden Zitat von Heinz Rudolf Kunze (CD 'Können vor Lachen': Extremst zu empfehlen! Vor allem den Song 'Igor') - aber nur zum Mutterlandsverräter, weil er sie letztlich alle nur in einen sinnlosen, grausamen und viel zu frühen Tod getrieben hat.
LG, eKy