Manchmal begegnet dir die Zeit,
die sonst nur weitergeht,
nichts als Momente tauscht und reiht,
als wenn da jemand steht.
Dann tritt sie nah an dich heran
für einen Augenblick,
fasst etwas in dir leise an
und tauscht dir aus ein Stück.
Dann hast du plötzlich das Gefühl,
du bist in fremder Hand
und spürst herangerückt schon kühl
den Hauch am letzten Rand.
Das ist, als fasse mir eines Eiseshand ans Herz.
Ich hätte in der 2. Strophe anders formuliert, aber das spielt keine Rolle.
Dir gelingt es immer wieder, mir das Gefühl zu geben, daß Du mein Allerinnerstes durchschaust.
Manchmal ist das beunruhigend.
Abendgruß
von
Cyparis