Oh Captain, mein Captain!
Du ließest die Augen uns schließen,
um gut mit dem Herzen zu sehen,
in Tiefen der Seele zu spähen,
zu wecken die schlummernden Riesen.
Du ließest die Lider uns heben,
um hellen Verstandes zu schauen,
nach eigenem Rhythmus zu leben,
auf innere Kraft zu vertrauen.
Oh Captain, mein Captain!
Du warst uns doch Lehrer und Vater,
weshalb bist du von uns gegangen?
Gab’s in dir nur Trauer und Hader?
Die Welt hat doch an dir gehangen!
Wir werden den Grund nie erfahren,
uns bleibt nur, dir ewig zu danken:
Du halfst uns in lehrreichen Jahren
zu meistern die Hürden und Schranken.
Oh Captain, mein Captain.
16. August 2014