Was damals unbemerkt blieb, ist der Umstand, dass es in Sonettkünstlerkreisen als unschön gilt, die beiden letzten Zeilen des 2. Terzetts sich direkt reimen zu lassen.
Ich habe das nie verstanden, erzielt diese Version doch ihren ganz eigenen bekräftigenden Duktus, der für manche transportierte Inhalte oder eine Conclusio nützlich bis beinahe elementar sein kann.
'Unschön' liegt wohl im Auge des Betrachters, und ich füge mich nicht den wie aus der Luft persönlichen Geschmacks gegriffenen Einschränkungen eines subjektiven Regelwerks, das ich persönlich nicht nachvollziehen kann. Da hat irgendjemand wohl seine eigene lyrische Präferenz zum Gesetz erklärt, und alle sind ihm gefolgt wie die braven Bählämmchen einer anbetenden Herde ...
Zum Inhalt: Das Werk beschreibt mein Leben als 'Solitär' - wenn man das freiwillige Eremitentum eines sozial Überforderten denn höflich so nennen möchte.
Manche beschreiben mich als Autisten, manche als Soziopathen, und manche einfach nur als von der Welt enttäuschten und gekränkten, schmollenden Sonderling - ich habe mich selbst nie sonderlich um Schubladen geschert.
Aber ja: Dieser Stein bin ich.
LG, eKy