Du hast auf bunte Träume mich gebettet,
mir blaue Tage zum Geschenk gemacht,
hast aus dem Schatten mich ins Licht gerettet
und achtsam über meinen Schlaf gewacht.
Auf Rosen hast du mir den Weg bereitet,
mit goldnen Fäden mir mein Kleid bestickt,
mich zu den Sternen und zum Mond begleitet
und mich mit zauberhaftem Wort beglückt.
Jetzt ist es still. Die Worte sind verklungen,
und bunte Träume gibt es nun nicht mehr.
Die Zeit hat unser beider Glück bezwungen.
Mein Herz ist wund, mein Leben trist und leer.