Autor Thema: Epilog  (Gelesen 2917 mal)

a.c.larin

Epilog
« am: Februar 05, 2013, 21:17:21 »
Irgendwann ist das Leben zu schwer,
ist zu schwer, um es weiter zu halten,
und die Schale, die voll war, wird leer,
kann sich Zukunft nicht weiter entfalten.

Irgendwann sagt die Hoffnung Adieu,
wurzelt Abschied sich tief ins Erinnern,
und der Nachtwind summt leise: Verweh!
Löst Vertrautes aus deinem Herzinnern.

Irgendwann ist das Leben vorbei,
und die Nacht, die nun anhebt, macht bang.
Schlafe wohl, du Geliebtes, sei frei-
doch hab Dank für die Liebe, hab Dank.

Daisy

Re:Epilog
« Antwort #1 am: Februar 07, 2013, 19:16:39 »
Hallo a.c.larin,

wie viel Wehmut liegt in diesen berührenden, wunderschönen Versen!

Ein bemerkenswertes Gedicht, das besonders lange nachklingt.

LG Daisy

cyparis

Re:Epilog
« Antwort #2 am: Februar 09, 2013, 20:27:40 »

Liebe larin,

bei diesem wunderschön komponierten Gedicht kann mir das Herz schwer werden.
Zum Glück ist das Fiktion und nicht Deine Realität, sonst hätte ich einen Kloß in den Hals bekommen.

Wahrlich, das ist Dichtung, das ist Poesie!


Lieben Gruß
von
cyparis




PS
Inzwischen kenne ich den Hintergrund.
Der Kloß im Hals ist gerechtfertigt.
Der Schönheit treu ergeben
(Lady Anne von Camster & Glencairn)
copyright auf alle Texte

a.c.larin

Re:Epilog
« Antwort #3 am: Februar 17, 2013, 11:43:10 »
liebe daisy,
die wehmut hatte mich doch sehr im griff - zum glück nicht allzu lange!

liebe cyparis,
danke fürs mitfühlen.
jetzt ist er schatten schon vorübergezogen und erleichterung macht sich breit.
und jetzt freu ich mich schon aufs frühjahr!

lg, larin