Wandel ist die Lebensbühne,
der wir ewig angeboren
Weise sind wie arme Toren,
Gut und Böse, Schuld und Sühne;
wo die eitlen Träume tanzen
auf den Splittern des Gewissens,
das im Licht des Träumenmüssens
heilen muss zu einem Ganzen;
wo Verführer wie Betörte
sich begegnen auf der Reise,
doch nur zählt, auf welche Weise
man einander angehörte;
wo die Alten ihr Bekennen
dunklen Nächten anbefehlen,
während junge Sonnenseelen
ihrem Tag entgegenbrennen.
Wandel ist die Lebensbühne,
der wir ewig angeboren
Weise sind wie arme Toren,
Gut und Böse, Schuld und Sühne.