Hi, Daisy!
Das Gedicht spielt auf eine (seeehr ehemalige) Freundin an, die, kaum waren wir uns eben nähergekommen, ganz wie selbstverständlich damit begann, an mir herumzu"erziehen". Sie sprach von Heirat, als wäre das schon längst entschieden und geplant, und als hätte ich diesbezüglich ohnehin nix zu melden. Sie begann tatsächlich, in meinen Kästen zu stöbern und "unmögliche" Kleidung auszusortieren.
Unnötig zu erwähnen, dass diese "Beziehung" nicht lang gehalten hat! Manche Männer leben vielleicht gern fremdbestimmt, aber ich nehme meine Privatsphäre und meinen persönlichen Freiraum sehr ernst.
Deine Gedanken sind also durchaus zutreffend. Zu deiner Überlegung, warum das LyrIch sich anfänglich nicht gegen die "Besetzung" gewehrt hat - du bist eben kein Kerl!

Wir Typen lassen uns auf vieles ein, wenn gewisse "andere" Körperteile für uns denken als das Gehirn...

, vor allem, wenn wir jung und "bedürftig" sind! Sei also gnädig in deinem gestrengen Urteil!

LG, eKy