Federweißer
Komm Winzer, schenk mir reichlich ein
von deinem jungen Weißen.
Jetzt ist dafür die beste Zeit,
den trüben Trunk zu preisen.
Komm Mädchen, setz dich her zu mir
und sei mein Gast beim Leeren.
Auch wenn der Geist zu Kopf mir steigt,
ich halte dich in Ehren.
Sag junges Ding, was geht nur vor
in deinem blonden Köpfchen?
Du schaust mich gar so neckisch an
und spielst mit deinen Zöpfchen!
Nun öffnet sich dein schöner Mund,
willst mal vom Becher nippen?
Oh nein, für einen zarten Kuss
spitzt du die roten Lippen.
Dein Blick sagt mir, du willst es doch!!
Schau wie die Gäste gaffen!!
So geb ich mich im Rausch dir hin,
keusch sind nicht mal die Pfaffen.