Es gab noch nie ein Ende der Geschichte,
entropisch setzt sich alles weiter fort,
veränderlich in Umstand, Zeit und Ort:
Das Leben fließt und macht sich selbst zunichte.
Und was vollbringen schon wir kleinen Wichte
an Werk darin, das nicht mit uns verdorrt,
wo selbst der größten Schätze goldner Hort
aus dem Erinnern sickert und dem Lichte?
Wer macht sich wirklich klärende Gedanken
zum eignen Bilde im zu großen Rahmen,
darin wir wie bedeutungslos verschwinden,
daraus von je wir ins Vergessen sanken
im Gang von Jahren, die uns bloß erlahmen
und schrumpfen lassen, ohne Halt zu finden?