Autor Thema: Neues aus der "Hauptstadt" (Realsatire)  (Gelesen 32 mal)

Seeräuber-Jenny

Neues aus der "Hauptstadt" (Realsatire)
« am: Januar 14, 2019, 19:51:08 »
Dialog mit einem Bediensteten der Deutschen Bahn (Reinigungskraft) in Bln Hbf:
"Entschuldigung, wo ist denn hier eine Bahnhofskneipe?"
"So wat such ick ooch schon lange. Aber wir sind hier in der Hauptstadt!
So wat jibt es vielleicht noch in Hamburg, aber nich in der Hauptstadt!"
"OK, danke. Tschüss!"
"Hauptstadt!"
« Letzte Änderung: Januar 14, 2019, 19:53:42 von Seeräuber-Jenny »
El sueño va sobre el tiempo
Flotando como un velero
Nadie puede abrir semillas
En el corazón del sueño

Camarón de la Isla

Erich Kykal

Re: Neues aus der "Hauptstadt" (Realsatire)
« Antwort #1 am: Januar 14, 2019, 21:07:55 »
 ;D So eine nüchterne Hauptstadt aber auch!  ;D
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

Martin Römer

Re: Neues aus der "Hauptstadt" (Realsatire)
« Antwort #2 am: Januar 14, 2019, 22:49:47 »
Der Reinigungskraft kann ich nur zurufen: werd doch einfach obdachlos, anstatt den springenden Psychopathen glänzende Teppiche auszurollen! Hach, wenn es doch Verständigung und Seelenfreundschaft gäbe: für den einen Tropfen, für das eine Körnchen, dem andern Töpflein bestimmt… Das „noch“ ist eine mysteriöse Sache, da muss aus dem Unterbewussten etwas getropft sein.

Berlin ist ein Schmutzfleck erster Güte. Wie da die Nacktheit, Enthemmtheit und Babyisierung zelebriert wird, unglaublich.

Und über was unterhält man sich in den Kneipen, wenn es sie gibt – darf man das mal herausfinden? Das erinnert mich wieder an mein Träumen bzw. an eine psychologisch gesehen hochinteressante Angelegenheit: finde in den Psychopathenstaaten ein holdes Geschöpf. Genau, genau, genau! Die dröhnenden Clubs… die stilleren Pubs… Smaragdenes Gefunkel inmitten der Wüste…

Dann schreit mich auf dem Nachhauseweg ein Radfahrer an: „du Schwuchtel!“. Aber nicht in der Hauptstadt…!

Und insofern genügt wahrlich McDonalds.

Es raunt ja nur ganz subjektiv:
Mchen