Autor Thema: Zeitlose Liebe? (Doppelsonett)  (Gelesen 186 mal)

Erich Kykal

Zeitlose Liebe? (Doppelsonett)
« am: September 18, 2020, 10:37:10 »
I

Die Zeit hat für uns angehalten!
So schien es wohl, als wir uns fanden
und innig aneinander banden,
um uns gemeinsam zu gestalten.

Sie winkte uns aus ihren Falten
ein Weilchen zu, dann ging sie wieder
den alten Gang, und ihre Lieder
erreichten uns, wo sie erschallten.

Wir waren mehr als nur vorhanden
und ritten manches Jahr zuschanden,
als gälte unserm Glück kein morgen,

und bargen lustvoll im Gefieder
der Liebe uns und sanken nieder,
einander Ewigkeit zu borgen.

II

Wir blieben aneinander hängen
in diesem Reigen der Gefühle
und waren in der Sommerschwüle
wie Motten, die zur Lampe drängen,

um, falls wir so ins Licht gelängen,
die Hüllen für das Ungefähre
zu tauschen für die eine Schwere,
darein wir alle Hoffnung zwängen.

Der Rausch verflog in Herbstes Kühle
wie Spreu aus einer alten Mühle,
die einmal noch wie trunken mahlte,

eh sie in Winters Lebensleere
verstummte und, was weiter wäre,
nur mit Erinnerung bezahlte.
« Letzte Änderung: September 22, 2020, 15:16:04 von Erich Kykal »
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

a.c.larin

Re: Zeitlose Liebe? (Doppelsonett)
« Antwort #1 am: September 18, 2020, 13:02:31 »
Hi Erich,
du beschreibst hier das Aufkeimen und Verblassen der Liebe - etwas, das bedauerlicherweise stattfindet. (oder auch nicht).
Nach "tragenden" , weil verlässlichen Beziehungen suchen wir ja alle - die crux daran ist, dass jeder von uns ein mehr oder weniger großes Päckchen aus der Vergangenheit mit sich rumschleppt und wir die Tendenz haben, selbiges aneinander abzuarbeiten.(nicht immer zu beiderseitigem Nutzen)
Und dann kommts halt, wies kommen muss: Ende Gelände! Aus der (Liebes)Traum!
Bedauerlicherweise.

Zum Glück gibts ja noch Haustiere.
Wenn nicht, man müsste sie erfinden!

Gerne gelesen und belabert!
Lg, larin

Erich Kykal

Re: Zeitlose Liebe? (Doppelsonett)
« Antwort #2 am: September 19, 2020, 19:10:30 »
Hi larin!

Ob zu meinem Nach- oder Vorteil, weiß ich nicht, aber diese intensive, alles andere unwichtig erscheinen lassende Liebe habe ich nie empfunden, nicht einmal, wenn ich selbst überzeugt war, zu lieben.

Selbst dann war es nie ein "Liebestraum", denn meine Gefühle wurden nie erwiedert, und jene wenigen, die sich - warum aus mir völlig unverständlichen Gründen auch immer - in mich verguckten, habe ich wiederum nie geliebt.

So kam sie, die Liebe, und sie ging. Einmal dauerte es Jahre, bis ich ganz drüber weg war, aber schluchzend gelitten habe ich da auch nur ganz am Anfang des Endes vom ohnehin nie Gewesenen.

Haustiere sind gut fürs Gemüt, aber für gewisse andere Bedürfnisse eines Mannes mit Manneskraft sind sie eher ungeeignet ...  - das wusste ich spätestens nach der ersten geplatzten Katze!  ;) ;D ;D ;D >:D 8))

(Scherz beiseite - ich weiß natürlich, was du meinst, aber die Vorlage war einfach ZU gut ... diesen Elfer MUSSTE ich versenken! - Und gib's zu, du hast bei diesem Bild im Kopf auch gelacht!)

LG, eKy
« Letzte Änderung: September 19, 2020, 19:12:39 von Erich Kykal »
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

a.c.larin

Re: Zeitlose Liebe? (Doppelsonett)
« Antwort #3 am: September 19, 2020, 20:57:51 »
Hi Erich,
"intensive, alles andere unwichtig erscheinen lassende Liebe" ist eine Idealvorstellung für dich?  Ojojoj - Horror!
Das ist wohl eher das Zustandsbild einer manischen Weltverrückung....
In der Tat, denn was du da beschreibst, ist Verliebtheit - auch was Nettes durch den Endorphinüberschuss, aber das verfliegt mit der Zeit, muss es ja!
 Man kann schließlich nicht Zeit seines Lebens vollgaga im 'siebenten Himmel" sein(so schön das auch wäre)- und sonst nix mehr von der Welt mitkriegen.
Wenn die Gschichte nicht auch eine vernünftige Seite hat, wirds nix. (Zumindest nix auf Dauer)

Es braucht viele Gespräche in einer guten Beziehung, denn bei aller Faszination und mancherlei Parallelen: Der andere ist anders.
Und man ist nie "ein Herz und eine Seele"(so ein Schwachsinn, wer hat das aufgebracht?),
Man ist immer 2 Herzen und 2 Seelen - aber möglicherweise 2, die gut zusammen spielen, so wie beim Schach oder beim Tennis.

Was gut funktioniert , erweckt Vertrauen - und so kann ein Gefühl der Zugehörigkeit wachsen, langsam und mit der Zeit.

Alles andere ist und bleibt ein Strohfeuer. Heiß zwar - aber rasch vorüber.

Und was die Haustiere anlangt:
Die sind dann doch irgendwie Ersatzpartner. Sie haben gehenüber menschlichen Partnern einen ungeheuren Vorteil: Sie reden nicht zurück - können also niemals was Falsches sagen. Wir können froh sein, dass wir sie haben! 😉

LG, larin

Erich Kykal

Re: Zeitlose Liebe? (Doppelsonett)
« Antwort #4 am: September 19, 2020, 21:53:05 »
Hi larin!

Das kann man so stehenlassen.

Katzen sind für mich als Sozialpartner gerade noch überschau- und bewältigbar. Mir Menschen gäbe es mir da auf Dauer eindeutig zuviel Stress!  8) ;) ;D

LG, eKy
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

AlteLyrikerin

Re: Zeitlose Liebe? (Doppelsonett)
« Antwort #5 am: September 21, 2020, 11:33:49 »
Hallo Erich,

eine dauerhafte Liebe leugnen Deine Sonette, die mich dennoch stark beeindrucken. Nicht nur wegen ihrer gelungenen Form, sondern vor allem wegen ihrer Bildsprache. Für mich besingen sie trotz aller Skepsis die starke Sehnsucht nach Liebe und ihre existentielle Bedeutung.

Herzliche Grüße, AlteLyrikerin.

Erich Kykal

Re: Zeitlose Liebe? (Doppelsonett)
« Antwort #6 am: September 21, 2020, 18:05:45 »
Hi AL!

In dem Text wird bloß EINE Beziehung geschildert, die eben so verlief - ich glaube nicht, dass dies schon das Postulat erlaubt, dieses Doppelsonett würde die Möglichkeit jeglicher dauerhaften Liebe per se in Abrede stellen.

Das tue ich auch nicht, bloß weil sie mir als (sozial gehandicaptem) Autor nie begegnet ist. Ich gönne sie jedem, der sie erfährt.  :)

Vielen Dank für das positive Feedback!  :)
LG, eKy
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

gummibaum

Re: Zeitlose Liebe? (Doppelsonett)
« Antwort #7 am: September 21, 2020, 23:21:02 »
Sehr schöne Bilder, lieber Erich! Besonders die trunkene Mühle, die nüchtern wird, gefällt mir.

Chapeau von gummibaum




Erich Kykal

Re: Zeitlose Liebe? (Doppelsonett)
« Antwort #8 am: September 22, 2020, 15:15:43 »
Hi Gum!

Kann grade nicht antworten - meine Mühle mahlt grade noch etwas ...  ;) ;D

Scherz beiseite: Natürlich nicht. Der Bach zu ihr ist lang vertrocknet! Klimawandel eben ...  8) :o

Vielen Dank für's Lob!  :)

LG, eKy
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

Agneta

Re: Zeitlose Liebe? (Doppelsonett)
« Antwort #9 am: September 29, 2020, 11:40:41 »
in kraftvollen Bildern malst du das Bild einer leidenschaftlichen Beziehung, lieber Erich, die für mehr nicht reichte. Das schien von Anfang an klar zu sein, denn die beiden borgten sich nur Ewigkeit, Sowas kommt vor und doch ist es schön, so eine Beziehung im Erinnerungsrepertoire zu haben. Manchen bleibt Leidenschaft unerfahren.
LG von Agneta

Erich Kykal

Re: Zeitlose Liebe? (Doppelsonett)
« Antwort #10 am: September 29, 2020, 15:21:05 »
Hi Agneta!

Danke für deine wohlwollende Analyse!  :)

Leidenschaftlich geliebt glaube ich zu haben, indes, das Gefühl wurde nie erwidert, zumindest nicht von jenen Menschen, von denen ich es mir gewünscht hätte. Aber wenn das Gefühl erst einmal gestorben ist, scheint man sich im Nachhinein nie so recht sicher zu sein, was da tatsächlich vorhanden war: Denn was ist so ein Gefühl anderes als eine Art Selbsthypnose, wenn man es mal genau analysiert?
Man fühlt sich zu jemandem hingezogen, und das, obwohl man die Person erst mal nur oberflächlich kennen kann. Es ist also zuallererst mal erotische Begierde, das Verlangen nach Sex mit dieser Person, die dahinter steht, denn über ihre wahre charakterliche Disposition kann man zu diesem Zeitpunkt ja nur mutmaßen. Man liebt also erst mal nur ein Bild vom idealen Partner, von dem man hofft, dass es sich in besagter Person erfüllen möge. Es ist eine Illusion, eine Selbsttäuschung.
Hat man Glück, findet sich beiderseitig genug vom Erwarteten im Partner, um eine dauernde und stabile Beziehung zu ermöglichen und zu nähren. Andernfalles endet es eben irgendwann.
Was dies alles aber letztlich beweist, ist die illusorische Natur der Liebe, oder des selbstmanipulativen Gefühls, das wir so nennen. Der Rest ist animalische Anziehung: Optische Reize, verführerischer Geruch, Flirtsignale wie Kleidung, Schminke, gewisse Gesten, Blicke und Mimik, bewusst oder unbewusst eingesetzt. Man manipuliert also nicht nur sich selbst durch begehrliche Projektion von Wunschbildern, man beeinflusst auch den Wunschpartner gezielt oder unbewusst durch manipulatives Verhalten, um ihn für sich einzunehmen, sich möglichst annehmbar zu präsentieren.
Wieviele Ehen scheiterten, weil sich ein Partner nach der Hochzeit gehen ließ, sprich seiner wahren Natur wieder nachgab? Wieviele Parner vermissten nach kurzer Zeit schon die Aufmerksamkeiten und Zuwendungen, mit welchen das Gespons zu Beginn noch eifrig für sich und um sie geworben hatte, und diese später, seiner Sache gewiss und der "Beute" sicher, fallen ließ wie eine nutzlos gewordene Maske?

Was ist, mag man fragen, denn wirklich echt an der Liebe? Sicher nicht das körperliche Verlangen, diese Lust erschöpft sich mit jedem Orgasmus und flacht spätestens nach einigen Jahren ab - nein, ich denke, wenn ein Paar wirklich lebenslang zueinandersteht, dann, weil man sich wirklich zutiefst kennengelernt und einander anheimgestellt hat. Und das ergibt sich erst im Laufe von Jahren. Das "Verliebtsein", das diese Partnerschaft begünstigt und ermöglicht, ist aber - zumindest zu Beginn - eine zärtliche Lüge, sowohl an den anderen wie auch an sich selbst ... - und zwar von beiden Seiten. Hormone, Urinstikte, Triebe - darauf bauen wir unsere Beziehungen. Aber wenn wir Glück haben, wird mehr daraus. Viel mehr!  :)

LG, eKy
« Letzte Änderung: September 29, 2020, 15:26:05 von Erich Kykal »
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

Agneta

Re: Zeitlose Liebe? (Doppelsonett)
« Antwort #11 am: September 29, 2020, 18:04:59 »
Ich denke, da könnte was dran sein, Erich. Es kommen auch Lebensumstände dazu, es muss halt passen. In jeder Beziehung tobt mal der Bär, aber solange man einen Weg findet, sich wieder zu versöhnen und die Lebensumstände gemeinsam gut ist, kann eine Liebe sehr lange halten.
LG von Agneta


a.c.larin

Re: Zeitlose Liebe? (Doppelsonett)
« Antwort #12 am: September 30, 2020, 13:32:02 »
dazu muss ich jetzt auch noch  meinen "senf "
dazugeben.
vielleicht sollte man mal ein bissl unterscheiden zwischen liebe/verliebtheit/sexuell- erotischer anziehung/freundschaftlicher verbundenheit.

viele beziehungen scheitern daran, dass, nachdem der erste feuerzauber erloschen ist (dauert im schnitt 2 jahre) die mühen der ebene nicht bewältigt werden können.

dort gehts dann nämlich ans eingemachte:
wie alltagstauglich ist die beziehung?
wie gut kann man miteinander reden?
wie gut verwaltet man geld, freizeit, freiräume,
wie starr oder flexibel wird mit neuen entwicklungen umgegangen?
zb. der tatsache, dass kinder die beziehung noch mal ganz neu aufmischen, dass der beruf seinen tribut fordert.
wie werden belastungen, arbeit aufgeteilt,
auch distanz/nähe muss immer wieder mal neu geregelt werden.
mit "glück" allein ists da nicht getan - da kommt noch eine ganze menge arbeit hinzu, beziehungsarbeit nämlich.
und dann gibts noch so eine fehlannahme: das das, was ist, ewig halten müsste.
bei unserer liebsten heiligen kuh, dem auto, ist jedem klar: ab und an muss das ding zum service, sonst kracht es unterm hintern zusammen!
auch beziehungen brauchen servicierung!  weil: auch da kann mit der zeit etwas unrund zu laufen beginnen.
daran denkt aber kaum jemand.

man muss auch über sich selbst bescheid wissen, um abschätzen zu können, was zu einem dazupasst . ich gebe zu, ich hab da auch mehrere anläufe gebraucht....

nur ists halt ein trugschluss zu glauben, "die liebe" schafft alles.
nach meiner Definition ist liebe das, was entsteht, wenn "der jeweils eine den jeweils anderen nicht allzusehr dabei stört, er selbst zu sein."
oder, so wies grönemeyer formuliert:
du tust mir nichts - und das tust du gut!

lg, larin
« Letzte Änderung: September 30, 2020, 13:42:03 von a.c.larin »

Erich Kykal

Re: Zeitlose Liebe? (Doppelsonett)
« Antwort #13 am: September 30, 2020, 14:01:49 »
Hi larin!

Ich kann dir nur unumwunden recht geben mit allen, was du darbringst!

Wir "Pöten" schwelgen halt gern in Poemen über die sog. "romantische Liebe" und deren Verwerfungen, einfach weil das lyrisch mehr hergibt. Es gibt in der Musikszene ja auch jede Menge Lieder über "Ewige Liebe", aber eigentlich so gut wie keins über die Untiefen des Beziehungsalltags dahinter oder danach.  ;)

Die Beziehungsarbeit, die man ,wie du richtig bemerkst, "zu Fuß" gehen muss, ob die Liebe einen nun noch beflügelt oder nicht, ist den meisten von uns zwar bewusst, aber wer will darüber schreiben? Der Dichter schreibt eben lieber über ebenmäßige, strahlende Zähne als über die dazu nötigen Zahnarztbesuche ...

LG, eKy
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

a.c.larin

Re: Zeitlose Liebe? (Doppelsonett)
« Antwort #14 am: September 30, 2020, 14:49:48 »
 😁😁😁😁hi erich,

hach, ich liebe dich, weil du so herrlich meine unterhosen wäscht,  gibt halt wirklich nicht so viel her für eine lyrische betrachtung.

manchmal geht die liebe ja auch ganz banal durch den magen!
also, wenn der mir zugemutete nach dem essen aufsteht und das reindl ausschleckt, geht mir das herz auf!

der simple grund ist: mein vater hat das auch immer getan (und das kleine mädchen in mir freut sich über das vertraute bild).
jetzt macht  mein mann das aber nicht, um mir eine freude zu machen, sondern weils ihm einfach schmeckt und er manchmal nicht aufhören kann zu futtern....
praktisch(und somit alltagstauglich) ists aber allemal: ihm fällts nicht schwer - und mich freuts. eine zufrieden stellende situation für beide -
und so eine situation hält man dann natürlich auch lange aus.

das glück besteht oft aus ganz kleinen dingen.
kleine dinge, mit großer wirkung!

lg, larin