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Nachrichten - hans beislschmidt

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Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Juni 10, 2026, 15:35:39 »
Kein Frieden in Sicht

Nachdem Russland seinen 14 Punkteplan vorgelegt hatte und die Ukraine diesen erwartungsgemäß als inakzeptabel bezeichnet hatte, ist eine Stagnation am Frontverlauf eingetreten.

Die Ukraine hat massive Personalprobleme und verlegt sich auf Drohnenangriffe auf  russisches Hinterland (deep strikes). Russland setzt ebenso auf Luftangriffe, ohne nennenswerten Geländegewinn an der Front. Eine scheinbare Pattsituation.

Warum aber hat Russland kein Interesse mehr den Krieg zu gewinnen?
Der augenblickliche Schwebezustand einer Front, die auf Abnutzung und Resourcenschwächung abzielt, ist weitaus vorteilhafter für Russland, das praktisch zusehen kann wie Europa finanziell langsam ausblutet .

Was hätte Russland schon gewonnen, wenn die Ukraine vollends kollabiert?

Ein Land mit Millionen Nazigetreuen und Asow Söldnern, die jetzt an der Front gebunden sind und im Falle einer Kapitulation untertauchen würden und ihre Terroranschläge von anderen Ländern aus verüben würden, also nicht mehr zu kontrollieren wären.

Die korrupte Junta in Kiew hält das Land im Würgegriff und sorgt mit immer dreisterer Korruption, dass die Gelder der EU zweckentfremdet werden. All das spielt Russland in die Hände.
Und selbst wenn es zu einem wie auch immer gearteten Frieden kommen sollte, wer zahlt dann die Reparationen? Auch hier ist ein formal verwalteten Krieg für Russland die bessere Option.

Zuguterletzt - wie steht es um die Leidensfähigkeit des Wertewestens? Wieviel finanzielle Einschnitte werden die Steuerzahler in Europa ertragen bis zur offenen Revolte?

Auch hier hat Russland im zweiten Weltkrieg seine Resilienzt gezeigt, die auch heute noch mehr als in jedem anderen Land in Europa vorhanden ist.

Nein, Russland braucht Atomraketen nicht einzusetzen, Russland braucht nur abzuwarten bis die westliche Phalanx zerfällt und das könnte nach 2029 schon der Fall sein.
Deutschland ist mehr als jedes andere Land involviert, nicht nur, dass schon 30 Milliarden Kriegshilfe an die Ukraine gezahlt wurden, es sind auch über eine Million ukrainische Flüchtlinge, die alimentiert werden. Kann das ein einzelnes Land leisten?

Die anfänglichen Bitten wurden zu Forderungen und das Narrativ - "die Ukraine schützt uns vor Russland" - hält sich hartnäckig in den Mainstream Medien. Eine Ende von diesem Irrsinn ist also nicht in Sicht und sämtliche Optionen zu einer Friedenslösung sind längst vertan.

2
Sprüche, Gedanken, Gescheites / Re: Wenn denn wählen?
« am: Mai 31, 2026, 14:46:58 »
Hi Erich,
Es besteht noch Hoffnung.
Immerhin hat Wien Peter Thiel wieder
Ausgeladen. Wer sich mit Thiel und seinen Thesen
beschäftigt, spürt wie nah wir an einer
faschistischen Firmendiktatur sind.
Wir sind nur Humankapital und
Angesichts dieser Ausweglosigkeit
Denke ich immer öfter an Rio Reiser.
Macht kaputt, was euch kaputt macht.
LG Hans

3
Der Schrei des Schmetterlings / Das Narrativ
« am: Mai 30, 2026, 09:45:21 »
Das Narrativ   (Song)
So sprachen gern die Auserwählten,
zu denen sie sich zählten,
wenn sie sich oft genug empören,
wird man schon auf sie hören.

Ihr Narrativ war ungeheuer
und man begann zu strafen,
auch wenn alsbald die Feuer
die eignen Häuser trafen.

Bei zu viel Dreck am Stecken,
wir sprechen hier von Korruption,
muss jemand irgendwo verrecken,
es geht dabei um Staatsraison.

So lebte einst ein Narrativ,
als unscheinbares Melanom,
doch gleich Geistern, die man rief,
erwachte es als Karzinom.
.
Text Beislschmidt
Musik Steve Hall

●●●●●●
https://magentacloud.de/s/GDeap73ZAy5qozT?dir=%2F&editing=false&openfile=true&fbclid=IwVERTSASHcYFleHRuA2FlbQIxMABzcnRjBmFwcF9pZAwzNTA2ODU1MzE3MjgAAR51eBwk33WoYONhLCNMbbIPrRemh1Uiioj5WWEkJf3qe-JVSi7YqOcVtjnMHA_aem_XTGbCYdG_gJH6Qg2dm0DoA

4
Der Schrei des Schmetterlings / Re: In die Falle getappt
« am: Mai 30, 2026, 09:34:34 »
Das Narrativ   (Song)
So sprachen gern die Auserwählten,
zu denen sie sich zählten,
wenn sie sich oft genug empören,
wird man schon auf sie hören.

Ihr Narrativ war ungeheuer
und man begann zu strafen,
auch wenn alsbald die Feuer
die eignen Häuser trafen.

Bei zu viel Dreck am Stecken,
wir sprechen hier von Korruption,
muss jemand irgendwo verrecken,
es geht dabei um Staatsraison.

So lebte einst ein Narrativ,
als unscheinbares Melanom,
doch gleich Geistern, die man rief,
erwachte es als Karzinom.
.
Text Beislschmidt
Musik Steve Hall

●●●●●●
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Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Mai 29, 2026, 09:34:49 »
Jeffrey Sachs an Merz
Jeffrey Sachs an Bundeskanzler Merz: Verhindern Sie offenen Krieg mit Russland!
 
Der Ökonom und Diplomat Jeffrey Sachs fordert Bundeskanzler Merz auf, mit Russlands Präsident Putin unverzüglich Gespräche über Frieden in Europa zu beginnen. Der Brief im Wortlaut.
26. Mai 2026
 
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Merz,
als ich Ihnen vor einem halben Jahr einen offenen Brief schrieb, habe ich an Deutschland appelliert, die Diplomatie gegenüber Russland zu suchen, anstatt den Krieg zu normalisieren. Sechs Monate später hat sich die Lage in Europa dramatisch verschlechtert. Europa und Russland schlittern in einen offenen Krieg. In dieser Situation tragen Sie, Herr Bundeskanzler, eine einzigartige Verantwortung. Kein anderer europäischer Staats- und Regierungschef – weder in Paris, noch in Warschau, noch in Rom – verfügt über das Gewicht Deutschlands oder hat die Macht, die Sie persönlich besitzen, diese Katastrophe zu verhindern. Werden Sie sich für den Frieden einsetzen?
Sie selbst forderten im Januar 2026 gemeinsam mit Premierminister Meloni und Präsident Macron die Wiederaufnahme der Beziehungen Europas zu Russland und bezeichneten Russland als „ein europäisches Land“. Dennoch haben Sie die Diplomatie nicht verfolgt. Angesichts der Zukunft Europas, die auf dem Spiel steht, ist dies ein beispielloser Verzicht auf Ihre Führungsrolle. Haben Sie in Ihrer Zeit als Bundeskanzler auch nur einen einzigen substanziellen Dialog mit Präsident Putin versucht? Hat Ihr Außenminister jemals einen substanziellen Dialog mit Außenminister Lawrow versucht? Echte Gespräche, so wie jene, die den Kalten Krieg beendeten? Soweit die öffentlichen Aufzeichnungen belegen, lautet die Antwort: Nein. Nicht ein einziges Mal. Und nicht etwa, weil die Dringlichkeit nicht erkannt worden wäre.
Die vergangenen Tage haben eine gefährliche Eskalation mit sich gebracht, die alle Europäer aufrütteln sollte. Beide Hauptstädte stehen nun unter anhaltendem Beschuss: Ukrainische Langstreckendrohnen haben tief in Moskau eingeschlagen, darunter auch zivile Ziele. Russische Raketen- und Drohnenangriffe auf Kiew haben sich massiv verstärkt. Ukrainische Drohnen sind in den Luftraum der baltischen Staaten eingedrungen und haben damit die unmittelbare Gefahr eines Zwischenfalls geweckt, der Europa direkt in den Krieg hineinziehen könnte. Ein entsetzlicher ukrainischer Angriff auf eine Jungenschule in Luhansk hat die letzten Reste der Zurückhaltung weiter untergraben. Am 25. Mai informierte Außenminister Sergej Lawrow auf Anweisung von Präsident Putin den US-Außenminister offiziell darüber, dass die russischen Streitkräfte nun „systematische und anhaltende Angriffe“ auf Einrichtungen und Entscheidungszentren in Kiew durchführen. Das russische Außenministerium riet den Vereinigten Staaten und anderen Ländern, „die Evakuierung ihres diplomatischen Personals und ihrer Staatsbürger aus der ukrainischen Hauptstadt sicherzustellen“. Diese Nachricht ist der Auftakt zu einer massiven Eskalation. Diplomatie ist dringender denn je.
Der Weg zur Verteidigung der Ukraine ist nicht die Fortsetzung des Gemetzels, sondern ein Frieden zu Bedingungen, die für alle Parteien akzeptabel sind. Stattdessen droht uns eine Eskalation mit noch mehr Toten, noch mehr Zerstörung und der realen Gefahr eines Krieges, der sich über die Ukraine hinaus ausweitet. Indem Sie immer mehr Waffen, immer größere Kriegskapazitäten und immer lautere Demonstrationen von „Entschlossenheit“ fordern und signalisieren, dass Deutschland sich auf einen Krieg vorbereitet, anstatt an dessen Beendigung zu arbeiten, haben Sie Berlin zum Beschleuniger statt zur Bremse eines europaweiten Krieges gemacht.
 
Deutschlands Verantwortung: Sechs Punkte
Deutschland trägt eine erhebliche Verantwortung für die gegenwärtige Situation. Bevor die deutsche Politik auf Frieden ausgerichtet werden kann, muss Deutschlands Vergangenheit ehrlich aufgearbeitet werden. Im Folgenden führe ich sechs schwerwiegende Versäumnisse der deutschen Außenpolitik gegenüber Russland seit der deutschen Wiedervereinigung 1990 auf.
Erstens – der 2+4-Vertrag und die Osterweiterung der NATO
Am 12. September 1990 unterzeichnete Deutschland in Moskau den Vertrag über die endgültige Regelung der Angelegenheiten Deutschlands – den „2+4-Vertrag“ –, der die deutsche Wiedervereinigung vollendete. Dieser Vertrag kam zustande, weil Michail Gorbatschow von Hans-Dietrich Genscher, Helmut Kohl, James Baker und anderen westlichen Staats- und Regierungschefs die feierliche Zusicherung erhielt, dass die NATO nicht nach Osten expandieren würde. Die freigegebenen Akten – darunter die nun öffentlich zugänglichen Memoranden des National Security Archive der George Washington University – sind eindeutig: Diese Zusicherungen wurden gegeben und sollten sich, wie damals klar formuliert, über das Gebiet der ehemaligen DDR hinaus auf Osteuropa erstrecken. Sie wurden 1990 und 1991 bekräftigt. Der 2+4-Vertrag beschränkt die Stationierung von NATO-Truppen in der ehemaligen DDR und erinnert an die Grundsätze der Schlussakte von Helsinki, die betont, dass die Sicherheit keiner Nation auf Kosten der Sicherheit einer anderen gehen darf. Glaubt irgendjemand ernsthaft, dass die Sowjetunion westliche Truppen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR ablehnte, aber NATO-Armeen in Warschau, Vilnius oder Kiew gleichgültig gegenüberstand? Natürlich nicht. Die NATO-Erweiterung wurde ausführlich erörtert, und Deutschland gab der sowjetischen Führung ausdrückliche Zusicherungen, die Erweiterung nach Osten zu verweigern – und brach diese später. Deutschland profitierte am meisten von diesen Zusicherungen, die die Gegenleistung für die deutsche Wiedervereinigung darstellten. Doch bereits 1993 begannen deutsche Politiker, diese Zusicherungen zu brechen.
Zweitens – Bundeskanzlerin Merkels eigene Aussage
In ihren Memoiren schreibt Angela Merkel mit bemerkenswerter Offenheit, dass sie zum Zeitpunkt des Bukarester Gipfels 2008 verstand, dass die Einladung der Ukraine und Georgiens in die NATO einer Kriegserklärung an Russland gleichkäme. Sie kannte Russlands rote Linie. Und dennoch gab sie dem amerikanischen Druck nach und akzeptierte die Kompromisserklärung, wonach die Ukraine und Georgien irgendwann NATO-Mitglieder „werden können“. Dieser eine Satz setzte die Katastrophen von 2014 und 2022 in Gang. Merkels spätere Offenheit ist ein Geschenk an ihre Nachfolger: Sie hat Ihnen klar und deutlich gesagt, was damals klar war. Deutschland sollte jetzt nicht so tun, als ob nicht.
Drittens – der Verrat am Abkommen vom 21. Februar 2014
Am 21. Februar 2014 vermittelte der damalige deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier in Kiew gemeinsam mit seinen polnischen und französischen Amtskollegen ein Abkommen zwischen Präsident Janukowitsch und der Opposition. Das Abkommen sah die Wiedereinführung der Verfassung von 2004, die Bildung einer nationalen Einheitsregierung und vorgezogene Präsidentschaftswahlen vor. Präsident Putin wurde konsultiert; das Abkommen wurde bestätigt. Es war ein bedeutender diplomatischer Erfolg in einer Situation heftiger Spannungen und offener Gewalt. Doch innerhalb von 24 Stunden wurde Janukowitsch durch einen gewaltsamen Putsch gestürzt. Deutschland bestand nicht auf dem Abkommen, das es gerade noch garantiert hatte. Stattdessen unterstützte Deutschland, dem Beispiel der USA folgend die neue Regierung, als ob es nie ein Abkommen gegeben hätte. Diese Entscheidung bestärkte Moskau in der Annahme, dass westlichen Unterschriften nicht zu trauen sei.
Viertens – Minsk II
Im Februar 2015 verhandelte Bundeskanzlerin Merkel persönlich das Minsker Abkommen II im Normandie-Format und sicherte in der am 12. Februar 2015 in Minsk verabschiedeten Unterstützungserklärung Deutschlands politische Unterstützung zu. Sieben Jahre lang wurde die zentrale politische Bestimmung – die Autonomie der Donbass-Regionen innerhalb einer souveränen Ukraine – von Kiew nicht umgesetzt. Deutschland übte keinen Druck auf Kiew aus, die von ihm selbst geforderte Autonomiebestimmung umzusetzen. Merkel räumte später ein, dass das Abkommen als Druckmittel genutzt worden war, um der Ukraine die Wiederbewaffnung zu ermöglichen. Präsident Hollande äußerte sich ähnlich. Die Garantie war also in Wirklichkeit keine Garantie. Sie war eine Strategie – wiederum auf Geheiß Washingtons. Wieder einmal lautete die Botschaft an Moskau: Westlichen Unterschriften kann man nicht trauen.
Fünftens – Nord Stream
Am 7. Februar 2022 verkündete Präsident Biden im East Room des Weißen Hauses – in Anwesenheit des damaligen Bundeskanzlers Olaf Scholz: „Wenn Russland (in der Ukraine) einmarschiert, wird es Nord Stream 2 nicht mehr geben. Wir werden dem ein Ende setzen.“ Auf die Frage nach dem Wie antwortete er: „Ich verspreche Ihnen, wir werden dazu in der Lage sein.“ Sieben Monate später wurden die Pipelines durch einen Sabotageakt in der Ostsee zerstört. Die vorliegenden Beweise – investigative Recherchen in den USA und Deutschland, die Ermittlungen der deutschen Bundesanwaltschaft und öffentliche Aussagen ehemaliger Beamter – deuten überwältigend auf eine gemeinsame ukrainisch-amerikanische Operation hin. Die deutsche Bundesregierung wusste dies schon lange. Und dennoch hat Deutschland zugelassen, dass die öffentliche Schuld entgegen den eindeutigen Beweisen Russland zugeschoben wird, während ein Akt industrieller Sabotage gegen die deutsche Wirtschaft ungestraft und unbeantwortet blieb.
Sechstens – das Istanbul-Abkommen vom April 2022, das zum Greifen nah war
Nur wenige Wochen nach Russlands Invasion im Februar 2022 trafen sich russische und ukrainische Unterhändler in Istanbul, um die Bedingungen eines Friedensabkommens auszuhandeln: Neutralität der Ukraine außerhalb der NATO, multilaterale Sicherheitsgarantien, vereinbarte Truppenbegrenzungen und die schrittweise politische Lösung der Donbass- und Krim-Frage. Das Abkommen stand kurz vor der Unterzeichnung. Der ehemalige israelische Ministerpräsident Naftali Bennett, einer der Vermittler, bestätigte öffentlich, dass die Einigung kurz bevorstand und dass der Westen – insbesondere die Vereinigten Staaten und Großbritannien – versucht hatte, sie zu verhindern. Die Mission von Premierminister Boris Johnson nach Kiew im April 2022, um die Ukraine anzuweisen, das Abkommen nicht zu unterzeichnen, ist aktenkundig. Hunderttausende ukrainische und russische Menschenleben sowie die gesamte europäische Ordnung haben den Preis für diese US-amerikanisch-britische Intervention bezahlt. Deutschland hat dazu geschwiegen – obwohl Deutschland wie kein anderes europäisches Land die wirtschaftlichen Folgen zu tragen hatte.
Deutschlands wirtschaftliche Selbstzerstörung
Ihre oberste Priorität muss der Frieden sein. Die aktuellen Nachrichten aus Moskau verdeutlichen die Dringlichkeit der Lage. Doch parallel zur ersten Katastrophe bahnt sich eine zweite an: die vorsätzliche Zerstörung der deutschen Wirtschaft, wobei Berlin sowohl Urheber als auch Opfer ist.
Deutschlands Industrie basierte auf dem Handel mit Russland. Die Zerstörung von Nord Stream und der darauffolgende Abbruch der deutsch-russischen Handelsbeziehungen haben dazu geführt, dass Deutschland Erdgas aus den USA zu Preisen kauft, die um ein Vielfaches höher sind als die Preise des russischen Pipelinegases, welches es ersetzt. Dies ist industrieller Selbstmord. Deutschlands Chemieindustrie, Stahlindustrie, Glasindustrie, energieintensive Hersteller – das Fundament des Mittelstands – verlieren Tag für Tag an internationaler Wettbewerbsfähigkeit. Qualifizierte Arbeitsplätze verschwinden aus der deutschen Wirtschaft. Und der deutsche Steuerzahler und der deutsche Verbraucher transferieren nationales Vermögen in einem in der Nachkriegszeit Europas beispiellosen Ausmaß von Deutschland zu amerikanischen Gasproduzenten.
Darüber hinaus plant die Bundesregierung nun einen massiven Rüstungsausbau – Hunderte von Milliarden Euro im kommenden Jahrzehnt –, um sich für einen Krieg zu rüsten, der durch Diplomatie leicht hätte verhindert werden können. Dies ist eine eklatante Fehlallokation nationaler Ressourcen. Die zentrale Herausforderung für Deutschland in diesem Jahrzehnt ist die Wettbewerbsfähigkeit im digitalen Zeitalter. Jeder Euro, der für Panzer, Raketen und Artilleriegranaten ausgegeben wird, fehlt Deutschlands KI-Kapazitäten, seine Chipentwicklung und -fertigung, seine Energieinfrastruktur und die Hochgeschwindigkeits-Digitalnetze, die es benötigt, um eine führende Wirtschaftsmacht zu bleiben.
Die bittere Realität, Herr Bundeskanzler, ist: Mit diesen Waffen lässt sich jene Sicherheit nicht erkaufen, die durch Diplomatie zu einem Bruchteil der Kosten erreicht werden könnte. Und ohne die Investitionen in Digitalisierung und Energie, die durch diese Aufrüstung verdrängt werden, ist kein Wohlstand zu erzielen.
Mein Appell: Herr Bundeskanzler, mehr als jeder andere europäische Staats- und Regierungschef sind Sie gefragt, wenn es darum geht, ob Europa in einen allgemeinen Krieg abgleitet oder zu Verhandlungen und wirtschaftlicher Vernunft zurückkehrt. Es ist höchste Zeit zu handeln. Die aktuelle offizielle Botschaft Moskaus an Washington belegt dies eindeutig. Bitte nehmen Sie den Dialog mit Präsident Putin auf. Bitte entsenden Sie Ihren Außenminister nach Moskau oder laden Sie den russischen Außenminister nach Berlin ein. Bitte öffnen Sie die OSZE-Kanäle wieder, die Deutschland verkümmern ließ. Bitte fordern Sie Kiew auf, die Angriffe auf zivile Ziele einzustellen.
Vor allem aber: Sagen Sie der deutschen Öffentlichkeit die Wahrheit. Ein auf der Neutralität der Ukraine basierender Verhandlungsfrieden ist der realistische Weg aus der Katastrophe, und die Wiederherstellung normaler Wirtschaftsbeziehungen mit Russland ist der realistische Weg aus dem industriellen Niedergang Deutschlands.
Die Bedingungen eines akzeptablen Abkommens, das Deutschland vorschlagen könnte, sind klar: Die Kämpfe werden an einer Waffenstillstandslinie eingestellt. Alle Seiten verzichten auf jegliche zukünftige Gewaltanwendung in Grenzfragen. Die Ukraine stellt ihre Neutralität wieder her, die NATO verzichtet dauerhaft auf eine weitere Osterweiterung. Europa und Russland nehmen ihre Wirtschaftsbeziehungen wieder auf und beenden die Kriegstreiberei. Die OSZE wird wieder zum zentralen Forum für europäische Sicherheit, mit dem Grundsatz, dass europäische Sicherheit unteilbar ist und nicht auf militärischen Blöcken beruht, die Europa spalten. In einem solchen Szenario des Friedens kann Deutschland seine nationalen Ressourcen auf die Investitionen in Digitalisierung, KI, Halbleiter und Energie konzentrieren, die Deutschlands wirtschaftliche Zukunft erfordert.
Die Geschichte wird sich daran erinnern, was Sie in den kommenden Wochen tun und was Sie unterlassen. Dasselbe gilt für die deutsche Öffentlichkeit, die Völker Russlands, der Ukraine und ganz Europas. Es ist Zeit für Diplomatie, Herr Bundeskanzler. Sie haben die Wahl.
 
Hochachtungsvoll,
 
Jeffrey D. Sachs
Professor an der Columbia University
 
Quelle: »Berliner Zeitung« 27.05.2026

6
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Mai 28, 2026, 20:00:31 »
Die U-Nazis

Die Doppelmoral und Verlogenheit in der
deutschen Außenpolitik sind unerträglich!

Die Bundesregierung betont unermüdlich,
 dass die deutsche Unterstützung für die
#Ukraine auf der Verteidigung gemeinsamer
 europäischer Werte und unserer historischen
Verantwortung basiert.

Doch gerade erst hat der ukrainische Präsident
Wolodymyr #Selenskyj den Nazi-Kollaborateur
Andrij Melnyk offiziell als Nationalhelden geehrt.
Er war nachweislich an ethnischen Säuberungen
und Massakern an der polnischen Zivilbevölkerung
(z.B. in Wolhynien) beteiligt.

Wir fragen uns: Wie lassen sich die deutsche
 historische Verantwortung und die unumstößliche
 Ablehnung des Nationalsozialismus mit der
 bedingungslosen, milliardenschweren Unterstützung
einer Regierung vereinbaren, die NS-Kollaborateure
 staatlich ehrt?

Wann endlich konfrontieren #Merz und Co.
die Selenskyj-Regierung mit ihrer
Korruption, der Nord Stream-Sprengung
oder der Ehrung eines Nazi-Kollaborateurs?

BSW

7
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Mai 28, 2026, 15:54:23 »
Hi Erich,
Das sehe ich anders. Putin traue ich zwar nicht
aber aus seiner Position hat er folgerichtig gehandelt.
Im Interview mit Tucker Carlson sagte er sinngemäß...
"Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sind viele
Russen über Nacht im Ausland aufgewacht".

Die Ukraine ist seit 91 ein künstlicher Reißbrettstaat
und die im Osten wohnen Russen und keine Ukrainer.
Russland hat, wie es im russ. Gesetz auch steht, seine
Landsleute befreit.

Selensky ist ein Verbrecher und hält sich nur durch Kriegsrecht
an der Macht.
Egal wie lange der Krieg noch dauert, Russland wird ihn nicht verlieren.
Aber jedem seine Meinung.
LG Hans

By the way
Krieg kennt keine Gewinner. Wenn die Waffen
endlich schweigen, bleibt kein Jubel, sondern
 nur eine ohrenbetäubende Stille. Krieg ist kein
 Fußballspiel, bei dem man nach neunzig Minuten
die Seiten wechselt, den Staub abklopft und sich
die Hände reicht. Es gibt keine Revanche, keine
Pokale und keine feiernden Tribünen.Auf diesem
Spielfeld der Zerstörung verliert jede Seite. Was am
Ende bleibt, sind keine Punkte, sondern Kreuze.
Es bleiben Körper, die für immer gezeichnet sind
und Seelen, die nie wieder ganz werden. Jede Kugel,
 die trifft, reißt ein Loch in eine Familie, in eine Zukunft, in
 die Menschlichkeit selbst.Wer den Krieg wie ein Spiel
betrachtet, hat den Wert des Lebens nie verstanden.
Denn am Ende stehen sich keine Gegner gegenüber,
sondern Menschen, die weinen – um alles, was
unwiderruflich verloren ist.

8
Im hohen Gras verweilen / Re: Gedichte Archiv Beisl 22
« am: Mai 28, 2026, 12:32:30 »


Freibad       

Die Bademeister sind verschwunden
das Wasser wurde abgelassen
Blut und Fäkalien beseitigt

Anzeigen gegen unbekannt
Notambulanzen überfüllt
Heute wegen Gestern geschlossen

9
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Mai 27, 2026, 17:08:59 »
Kommentar aus den NACHDENKSEITEN
Die Ukraine hat die sterblichen Überreste des Nazi-Kollaborateurs Andrij Melnyk vergangene Woche in Luxemburg exhumiert und anschließend in die Ukraine überführt, wie Medien berichten. Melnyk wurde am Sonntag bei Kiew erneut beigesetzt. An der Trauerfeier nahmen auch Präsident Selenskyj sowie weitere hohe ukrainische Vertreter teil.

Der Vorgang ist ein Skandal bzw. er wirft erneut ein Licht auf einen längst bekannten, aber weitgehend totgeschwiegenen Skandal: dass Teile der von Deutschland massiv unterstützten Regierung in Kiew ganz offen einen rechtsradikalen Kult pflegen. Sevim Dagdelen hat dazu gerade auf Facebook geschrieben:

„Während Bundeskanzler Merz Milliarden deutscher Steuergelder in die korrupte Ukraine transferiert und Kiew militärischen Beistand der EU in Aussicht stellt, holt das Selenskyj-Regime die sterblichen Überreste des Nazi-Kollaborateurs Andrij Melnyk samt Ehefrau heim. (…) ‚Nach Jahrzehnten in der Fremde kehrten sie nun auf ihren heimatlichen Boden zurück. Und heute werden sie empfangen von der ukrainischen Flagge und der Nationalhymne, vom ukrainischen Militär, von ukrainischen Kindern und vom gesamten ukrainischen Volk’, jubiliert das ukrainische Präsidialamt über den SS-Helfer.“ usw usw

10
Im hohen Gras verweilen / Re: Gedichte Archiv Beisl 22
« am: Mai 27, 2026, 16:50:20 »
Hi Erich,
Ja auch das begerhlich ist falsch.
Besser ist auf jeden Fall gefordert, dann ist auch das beordert schlüssig.
Werde ich alles gerne so übernehmen.
Vielen Dank.
LG Hans

Organbörse

Zur Armenspeisung wird beordert:
Wie schnell ist man dort Zielobjekt,
denn Lungen, Nieren sind gefordert,
und keiner fragt, wer wie verreckt.

Die Sniper liegen auf der Lauer
und knallen auch mal Kinder ab.
Der Medienzorn von kurzer Dauer
zeigt nur Entsetzen vor dem Grab.

Auch wenn die Opfer noch so leiden,
Export aus Gaza wird gebraucht!
Um vor dem Grab sie auszuweiden,
hat man ein Land in Blut getaucht.

11
Im hohen Gras verweilen / Re: Gedichte Archiv Beisl 22
« am: Mai 27, 2026, 11:16:17 »
Danke für die Hinweise, Erich.
Spenderzorn ist völlig falsch. Gibt's kein Wert für Empfänger?
In Blut getränkt ist etwas breit aufgestellt.
Beislgrüße

12
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Mai 27, 2026, 11:12:49 »

Die Ukraine in der EU?

Wie kann ein Land welches die eigene Bevölkerung bombardiert hat, deren Sprache, Kultur und Religion verboten hat, Mitglied in der EU werden?

Wie kann ein Land, welches faschistische Gruppierungen wie Asow unterhält, Söldner Batallione bezahlt, die vor Hakenkreuzfahnen posieren, deren Wohlstandskinder nicht in der Armee sind, sondern in Monaco Party feiern, deren korrupte Oligarchen die erbettelte Kriegskasse bestehlen und dessen Regierungsjunta sich nur über das Kriegsrecht an der Macht hält - ernsthaft als EU Kandidat gehandelt werden?

Was Kanzler Merz hier vorhat, grenzt an Amtsmissbrauch und Landesverrat. Kann denn niemand diesem  Mensch Einhalt gebieten?

13
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Mai 27, 2026, 11:07:16 »
Hast du diesen unsinnigen Kommentar aus dem Standard, Erich?
Hier ein Brief am V Klitschko.
Beislgrüße
Zitat
   Ich habe das ausführliche Statement (ca. 7 Min.) des Bürgermeisters Klitschko in den 21:45-Uhr-Nachrichten des ZDF vom 31.03.2022 angeschaut und sehr genau hingehört. Zwischen den stereotypen Wiederholungsschleifen in Sachen „Wir brauchen noch das und das und das und noch mehr Waffen“ stach eine besonders befremdende Bemerkung hervor: „Wir Ukrainer sind friedlich und haben keinen Krieg begonnen.“

Wie bitte, Herr Bürgermeister? Sie und Ihre Kiewer Regierung sind friedlich und haben keinen Krieg begonnen? Wer hat denn bloß die demokratisch gewählte Regierung am 21. Februar 2014 mit Waffengewalt gestürzt? Wer hat damit die in der ukrainischen Verfassung vorgesehene erforderliche Stimmenmehrheit zur Änderung der Verfassungs- und Regierungsverhältnisse außer Kraft gesetzt? Welche bewaffneten Kräfte standen mit schussbereiten MG’s im Parlament und flankierten den Verfassungsbruch? Waren darunter nicht landesweit bekannte Neofaschisten, die Sie anschließend auszeichneten?

Gut, das alles ist noch kein Krieg – aber so beginnen Kriege.

Wer von Ihren „friedlichen Ukrainern“ hat anschließend den ethnischen Russen im Donbas, die sich dem Putsch nicht anschließen wollten, die Renten, die Sozialleistungen und den Strom gesperrt? Wer hat den Menschen dort ihre russische Sprache und Kulturvereine verbieten wollen?

Gut, auch dies ist noch kein Krieg – aber so beginnen Kriege.

Wer hat schließlich den Donbas mit Artillerie und aus der Luft beschossen und eine verwüstete Region und im Laufe von 8 (ACHT!!!) Kriegsjahren weit über 14.000 Tote hinterlassen? Wer hat 2 Millionen Ostukrainer zur Flucht nach Russland gezwungen, wo sie nach ununterbrochenen Kriegstagen, ununterbrochenen Kriegswochen, ununterbrochenen Kriegsmonaten und letztlich nach schier endlosen Kriegsjahren sichere Zuflucht, Arbeit, Sozial- und Rentenunterstützung fanden?

Doch, ganz sicher, Herr Bürgermeister, Sie als Meister im Verschwindenlassen von acht hässlichen Kriegsjahren: Sie haben einen Krieg begonnen!

Sie haben keinen Krieg außerhalb des ukrainischen Territoriums begonnen – ja, das stimmt: Nicht gegen Russland haben Sie Krieg geführt. Ihr unrühmliches Regime hat Krieg gegen die eigene Bevölkerung im Donbas geführt: hart, unerbittlich, blutig – Tausende von Verletzten und Schwerverletzten. Sie haben eine Todesmaschine mit dem Ergebnis von weit über 14.000 Toten in Gang gesetzt. Es klingt wie Hohn auf die Opfer, wie Hohn für die zigtausend Hinterbliebenen, wenn ausgerechnet Sie scheinheilig und wider besseres Wissen sagen: „Wir Ukrainer sind friedlich und haben keinen Krieg begonnen.“

Als Sportler waren Sie mir einigermaßen sympathisch. Als Politiker sind Sie eine armselige Marionette der US-Instrukteure. 

14
Im hohen Gras verweilen / Re: Gedichte Archiv Beisl 22
« am: Mai 26, 2026, 18:17:22 »
Organbörse

Ne Armenspeisung ist gefährlich,
wie schnell wird wird man zum Zielobjekt,
denn Lunge, Nieren sind begehrlich
und keiner fragt wer-wie-wann verreckt.

Die Sniper liegen auf der Lauer
und knallen auch mal Kinder ab.
Der Ärztezorn von kurzer Dauer
zeigt nur Entsetzen vor dem Grab.

Auch wenn ein Opfer noch so leidet,
Export aus Gaza wird gebraucht.
Vorm Massengrab kurz ausgeweidet,
ist Spenderzorn ganz schnell verraucht.

Beislschmidt 26

https://de.euronews.com/2023/11/28/israel-stiehlt-organe-von-leichen-in-gaza-behauptet-eine-menschenrechtsgruppe

15
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Mai 26, 2026, 13:27:01 »
Der unzurechenbare Trump schadet dem Westen
und der Hegemon liegt in seinen letzten Zügen.
Wie wahr.
Beislgrüße

Der Ukrainekanzler

Wieder einmal wird er ausgebuht, dabei hatte er seine markige Rede so oft vor dem Spiegel geübt. Selbst am Kirchentag schlägt ihm  laut der verbale Unmut entgegen, weil er Lohn und Rentenkürzungen nicht mehr als alternativlos verkaufen kann, wenn er zeitgleich Milliarden Steuergelder in das korrupte Fass ohne Boden der Ukraine schaufelt.

Bei Merz haben die Wähler längst ihre Identität verloren, sind Verwaltungsnummern geworden, Humankapital in Fritzens Powerpoint Logik, die  Entlassungen als Transformation, Sozialabbau als Modernisierung bezeichnet und Burnout mit Resilienz verwechselt.
Es interessiert "Kanzler Gnadenlos" nicht, wenn Tomaten und Eier fliegen, Hauptsache er kann sich mit der Kiew-Junta fotogen in Szene setzen. Merzens Scheckbuchpolitk gehorcht den Rüstungsaktionären und BlackRock Managern, dafür darf er durch die Gegend fliegen und den dicken Maxe spielen und er wird es weiter tun, weil ganz Berlin an diesem dekadenten  Tropf hängt und irgendwas von Wertegemeinschaft faselt.


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