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Nachrichten - hans beislschmidt

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Im hohen Gras verweilen / Re: Gedichte Archiv Beisl 22
« am: Oktober 09, 2026, 13:42:21 »
Juli über Paris   

Sie dachten ihnen gehört die Welt,
sie suhltem im Fett und Gedärm,
bezahlten mit dreckigem Geld
und protzten im Charity Lärm.

Mit Pillen, Drohnen und Waffen,
so rafften sie ihre Tantiemen.
Im Licht von Reporteraffen,
die Gambler von Geben und Nehmen.

Sogar in düsteren Zeiten
trägt ein ausgebeutetes Joch,
als könnte die Ohnmacht  bestreiten
das Unrecht im finsteren Loch.

Doch wer glaubt noch an den Komfort?
Auch der Juli über Paris
rief laut "la noblesse est mort".
Schampus nur noch im Bunkerverließ.
.
 Beislschmidt 26

2
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Oktober 08, 2026, 02:39:47 »
Hi Erich
Den Albtraum Text habe ich nach der OP im
Krankenhaus geschrieben und heute in
Facebook eingestellt.

Es hat sich gezeigt, dass viele Leute ähnliche
Erfahrungen gemacht haben. Drei von ihnen
Haben Gottes Stimme gehört und sind entsprechend
Gläubige Christen. Der große Rest hat sich am Austausch
Über Narkotika und deren Folgen ausgetauscht.

Es gab trotz unterschiedlicher Meinungen keinen
Streit und jeder zollte dem anderen Respekt. Zwei haben mich
 sogar angerufen  und mir von den Horrovisionen aus dem vier
Wöchentlichen Koma erzählt.

Ich hätte nicht gedacht,  dass dieses Thema
So viel Emotionen auslöst und ich bin
Ein Stück weit bescheidener geworden,
wo ich doch  sonst solche Themen eher
Satirisch betrachte.

Müde, fast drei und ich kann doch nicht
Schlafen. Schreibe morgen weiter.
LG Hans




3
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Oktober 07, 2026, 08:26:54 »
Hi Erich,
Das Alter ist nichts für Feiglinge, schrieb
HJ Fuchsberger und so harren wir aus, in
einem geschundenen Körper, bis der Hein
kommt und uns mit sich nimmt.

Kein schöner Gedanke und das, was ich im
narkotischen Delirium gesehen habe, war nicht
tröstlich, im Gegenteil-- ein jämmliches Etwas, ein
elendes Leibniz-Monaden-Stückwerk, welches
seiner Wünsche entledigt, auf einen gewaltigen
Seelenfleischwolf zusteuert, der alles
verwurstet zu einem lächerlichen Brikett,  welches sich
auf eine Ofentür zubewegt, um seinen
Restnutzen einzulösen.

Das soll das Leben nach
dem Tode sein, die Wiedegeburt, das himmlische
Dasein, die Erleuchtung, das Nirwana?
Nein, vielen Dank, dann lieber die unsichtbare
Hand, die den Lichtschalter umlegt und uns in
die gnädige Dunkelheit des Nichts entlässt.

Ich habe geträumt und in Teilen auch danach
gelebt, für eine bessere Welt, für eine Welt ohne Rassismus,
ohne Krieg und Verfolgung, gür eine Welt mit
Verständnis und Gleichberechtigung. Gut, das
Ist mir nicht immer gelungen und mein Urteil gegenüber
Dummheit und Ignoranz war nicht immer
gnädig. Sei's drum, ich hatte eine spannende
Kindheit und ein Leben ohne Hunger und Tod.
Nichts wird einmal so wie es war.

Grüße und beste Wünsche auch an dich, du
Couch Potatoe.
LG Hans

4
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Oktober 06, 2026, 05:03:21 »
Hehe... klassischer Freudscher Fehler.
Passt wunderbar in die Zeit.

Ich bin etwas ramponiert und mein rechter
Fuß ist weg. Ich war in einem komischen,
halluzinogenem Zustand, wo ich nicht wusste
In welchem Daseinszustand ich mich befand.
Tot oder noch lebendig?
●
Hätte ich Galgenhumor, würde ich sagen: - besser e abbenes Been, wie jausenes Au.

Im Ernst, es waren keine schönen Wochen im Krankenhaus mit vier Operationen, knapp an einer Blutvergiftung vorbei.
Diabetes kommt langsam ungefragt zur Hintertür herein und tut anfangs gar nicht weh, beginnt aber im Verborgenen ein Werk der Zerstörung. Nehmt diese Krankheit nicht auf die leichte Schulter.

Was tun sprach Zeus? Nun erst mal Ruhe, dann Fäden ziehen - in vier/fünf Wochen. Dann folgt vier Wochen Reha mit einer schicken Prothese in pink und mint.

Im Januar werde ich vielleicht wieder eingeschränkt mobil sein, mein Auto umbauen lassen und wieder Moped fahren. Ihr glaubt das nicht?--- fuck, gimmi five.

5
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Oktober 05, 2026, 11:39:35 »
Muss Merz im Bombenhagel reisen?
Er wird sich noch einen Namen machen als "Ukraine-Kanzler", anders lässt sich seine Reise am Tag der deutschen Einheit nicht erklären.

"Bleib mi'm A**** daheim" hätte meine Oma gesagt und kümmere dich um deine eigenen Bürger. Aber nein, Fritze hat den Koffer voll mit Steuergeldern und reichlich "Backschisch" für die braunen Asows und Menschenjäger.

Ein völlig entgeisterter Kanzler, der gescheitert ist und nichts mehr zu verlieren hat, fängt an wild um sich zu schlagen.

Wie lange wollen konservative Unionsmitglieder diesem Hassadeur noch zusehen,  der Land und Partei wie ein lästiges Anhängsel behandelt, bevor BlackRock Chef neue Anweisungen erteilt.

Jeder Abgeordnete, der sich mit Rüstungs-Aktien zusätzlich bereichern will, sollte seinen Platz im Parlament räumen.

6
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Oktober 04, 2026, 14:05:49 »
Für die Klicksüchtigen (schöne Wortschöpfung)
Habe ich einen 83 jährigen ins Rampenlicht meiner
Follower gezerrt, für die es übrigens kein Zutun meinerseits
Gibt, die sich - man höre ganz freiwillig dazu
Entschlossen haben. Wahrscheinlich ähnlich destruktive
Schandmäuler, die das Feld nicht vollends den Schafschafe
Überlassen wollen. Und ja, vielleicht schafft das BSW ja doch
die 5% Hürde ... :P
●
Nur mit Gitarre und Gesang

hat der 83 jährige es abermals auf Platz eins geschafft. Kein Lagerfeuer ohne - "Über den Wolken", keine Friedensdemo ohne - "Meine Söhne" -, Reinhard Mey hat sich unauslöschlich in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt, als einer der Größten, den die Deutsche Unterhaltungsmusik hervorgebracht hat.

Auch wenn ich, wie ich ehrlicherweise zugeben muss, immer fan von -- "Die Schlacht am kalten Büffet" war, konnte Reinhard Mey uns auch zu Tränen rühren, heute mehr denn jeh, denn für mich verkörpert er Hoffnung und Menschlichkeit gleichermaßen.

Ein Umstand, der mich nach wie vor glauben lässt, dass wir unser Land nicht den hardlinern Pistorius und seinen killing fields überlassen sollen. Respekt und Chapeau Reinhard.
.

https://www.rnd.de/kultur/reinhard-mey-mit-83-jahren-zurueck-an-der-spitze-der-album-charts-FUM46LXH6RAWXKBWHGDZXLZZPA.html

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Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Oktober 03, 2026, 21:42:36 »
German Diaries von Samuel Beckett.

Deutschland widert mich an?

Ich war erstaunt und habe mich in den Artikel verbissen aber je mehr ich in seine Wahrnehmung eingetaucht bin, um so mehr habe ich die Parallelen zwischen 1933 und 2026 verstanden.

Als Mensch, dem jede Form von Totalitarismus zuwider ist, spüre ich genau wie Beckett die Spaltung der Gesellschaft in einer unwiderruflichen Konsequenz.
Ich sehe drei Lager, die um die Vorherrschaft kämpfen:--

Da wäre die AfD, die dabei ist die Volksparteien an den Rand unsrer Gesellschaft zu drängen und die populistische Deutungshoheit anzuführen.

Des weiteren wären da die sogenannten Altparteien, die im Besitz der Medien den Bürgern ihre Art des Betreuten Denkens aufzwingen. Im Würgegriff der Oligarchie verfolgen sie einen riskanten Weg der Kriegssüchtigkeit, die uns geradezu in den dritten Weltkrieg führen könnte.

Nicht zuletzt die starke Linke, die (Beispiel Berlin), alle vom System Ausgeschlossenen und Multikultipropagandisten, hinter ihrem Dogma der Enteignungen vereinen konnte.

Diese drei kämpfen nun um den Wahlsonntag 2029 auf Biegen und Brechen, wobei keiner dem anderen Zugeständnisse machen will.

Wir hören zwar keine Marschmusik, hören keine Wehrmachtsstiefel, sehen noch keine Eingreiftruppen in Ledermänteln, aber die Sanktionen der Bürgerrechte, die Diffamierungen der Andersdenkenden lassen erahnen was uns bevorsteht.

Samuel Beckett würde wohl seinen Nobelpreis zurückgeben, sähe er das Nobel-Lügen und Laientheater von Obama bis Selensky.
.
https://rp-online.de/kultur/buch/buchtipp-tagebuch-von-samuel-beckett-ueber-seine-reise-durch-nazi-deutschland-v2_aid-155170529

8
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Oktober 03, 2026, 14:30:04 »
Da ist er ja wieder.....
Hallo Erich, ;D
Wie in meinem Post angesprochen,
Geht es mir um Einzelpersonen, die
Über nichts anderes mehr referieren
Können und wollen. Darin liegt die tiefere
Tragik.
Ein paar Beispiele....
Da gibt es den Gerd, Redakteur beim SR
da gibt es den Marcel, Chansons und Kolumnist beim SR
Da gibt es den Bülent, Mitglied Stiftung Demokratie Saar

Nein, es sind nicht nur Hape Kerkeling, Grönemeyer, Campino,
Streter etc die den FCK/NZIS Button auf der Stirn tragen.
Es sind Leute, die ihren Gefälligkeits-Obulus ableisten
Bei einem Sender, Magazin, Zeitung, NGO, Kirche, was auch immer,
 Um sicher zu stellen, dass sie das nächste mal engagiert  werden
Und deshalb den Rest ihrer Individualität freiwillig abgeben.
Wenn Kerkeling nächster Bundespräsident wird,
Übersiedle ich nach Österreich.
LG Hans ;D >:( ;D >:(

●●●●●●

Welch ein Gegensatz
Die Offenbarung der Menschlichkeit von Willy Brandt machte Deutschland in einer Weise demütig und die Menschen hatten verstanden, dass nach dem Grauen des Krieges jetzt eine neue, andere Zeit kommen müsse.

Der Kniefall in Warschau, wie auch der Friedensnobelpreis war symbolisch und Ausdruck eines neuen Wertegefühls.

40 Jahre später hat der Wind sich völlig gedreht, wie auch die Deutschen mehrheitlich zum kolportierten Bedrohungsszenario stehen und den Kriegstreibern nicht in den Arm fallen.

Ein schnoddriger Kanzler wird nicht müde den russischen Angriff herbei zu reden, um endlich auch zum Felherrn des Sauerlandes aufzusteigen..

Die "to do Liste " von BlackRock Chef Larry Fink muss noch abgearbeitet werden. Es gibt noch Milliarden Vermögen in Deutschland und noch sind nicht alle Ukrainer tot.
Merz und seine Kriegsheerscharen predigen weiter die Ukraine würde „unsere Demokratie verteidigen“ – und erklärt ausgerechnet diesen von Korruption durchzogen Oligarchen Staat zum Bollwerk „unserer westlichen Werte“.
 
Danke auch Pistorius, Esken, Klingbeil SPD, Kiesewetter, Röttgen, Wadephul CDU, Hofreiter Grüne, Strack-Zimmermann FDP  > ihr habt unser Land in den Dreck gezogen.

9
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Oktober 01, 2026, 14:29:54 »
Wenn nichts anderes mehr wichtig ist ...

Es gibt Menschen, die irgendwann mal beschlossen haben sich vorbehaltlos dem AfD Partei Verbot zu widmen und diesen Kampf ins Epizentrum ihres Lebens zu stellen.

Natürlich ist die AfD in Teilen rechtsextrem aber 10 Millionen Wähler ad hoc als Nazis und Auschwitz Förderer abzustrafen, halte ich für psychopathisch, vor allem  in der nervigen Beharrlichkeit einer fixen Idee täglich vor einem Weidel Armageddon zu warnen.

Es ist ja nicht nur dieser Panik HaPe, der kein Mikrofon oder Kamera auslässt, um vorm rechten Weltuntergang zu warnen, dem/denen aber Krieg, Alters / Kinderarmut und Bildungsnotstand völlig schnurz sind.

Am liebsten würden solche Hyperventilierer noch in unseren Köpfen rumspucken und gar Schiller - "Gewähren sie Gedankenfreiheit Sire" - als Teufelswerk geißeln.

Das geht mir entschieden zu weit, zeigt aber, dass bei immer mehr Leuten die Partitur verrutscht sein muss und der dissonante Orchestergraben zum überflogenen Kuckucksnest wurde.

10
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: August 30, 2026, 08:36:03 »
Oder ist das Mord

Bei Sterbehilfe denken wir an unheilbar Kranke mit Schmerzen. Aber inzwischen geht es viel weiter. In den Niederlanden werden auch psychisch Kranke und Kinder schon auf Wunsch getötet. In Kanada bieten Ärzte sogar bei Hüftbruch Suizid an.
Alleingelassen von Kassen, die Pflegegrade und Hilfe verweigern.

#moralische_Grenzen
Suizid als Lösung fürs klamme Gesundheits-system.
Die Alten, die zur Belastung werden. Legales Töten auch ohne eigenen Wunsch.
Die Verschiebung von Werten in der Gesellschaft.

Kaum jemand aber denkt an Suizid vor dem Hintergrund der Gier von Familienangehörigen. Ich selbst war entsetzt über mancherlei Überlegungen der sogenannten Angehörigen. Wie schnell gerät so ein kranker, alter Mensch, vollgestopft mit Medikamenten in den Einfluß wohlmeinender Ratschläge.
Sobald es um Finanzierungslücken geht, ist kein Thema , kein menschliches Dasein sicher vor Einsparugen und Tod.

Mit Grinse Gesichtern lächeln Senioren in die Kamera und machen Werbung für selbstbestimmtes Sterben und Mitgliedschaft der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e. V. Als ginge es lediglich um den Spruch "der letzte macht das Licht aus". Alles ganz easy, fehlt nur noch das Belohnsystem wie bei den Treuepunkten bei Edeka.
Das Riesengeschäft mit dem humanen Tod hat zahlreiche Vereine und Portale entstehen lassen, wobei würdevoll und selbstbestimmt stets eine problemlose Form des Ablebens vorgaukeln. Ob assistiert, passiv oder "selbst ist der Mensch" - die Grauzone der Legalität verwischt sich mit Geschäftsgebaren und Anwendungsgebieten. Humania Hurra mit praktischen Planungs-Tips, damit nichts dem Zufall überlassen bleibt.

Was ist der #Hintergrund dieses Erfolgsmodells?

Neben Einsparungen im Gesundheitsbereich ist es vor allem eine philosophische Frage.
Wo früher das Feld Sterben von Kirche und Religion besetzt wurde, braucht der selbstbestimmte Atheist von heute die volle Kontrolle auch über den Tod hinaus, wobei es nicht mehr um die Frage geht -- was kommt danach, sondern wie geht das "hinüber", als wäre dies die ultimative Ratio des Phänomens des "Ablebens".

Will sagen: -- wenn es schon keinen Gott gibt, möchte "ICH" die Zügel bis zum Schluss in der Hand halten, mit dem Argument:-- "ich wurde ja auch nicht gefragt, wie ich auf die Welt gekommen bin, also muss ich diesen Fehler nicht noch mal machen".
Ist das verwerflich?

Für die Bestie Mensch scheint nichts unmöglich und die Grausamkeit bewegt sich zeitgleich mit dem Grad der Technologisierung. Eben diese sorgt für die Abkopplung der angeborenen Eigenschaften von Liebe und Barmherzigkeit. Das hat schon Schopenhauer erkannt und stellt es mit solchen Auswüchsen wie Elon Musk unter Beweis. Sie haben es bildlich gesehen satt NUR Mensch sein.


Dazu ein Gedicht von 2023

Liquidation

Bitte Oma schluck die Pille!
Man sagt danach geht es ganz flott.
Es ist doch unser aller Wille
und sicher der vom lieben Gott.

Dein Häuschen, das wir renoviert -
das neue Bad und Küchenschrank -
drauf haben wir doch spekuliert,
ansonsten schnappt sich das die Bank.

Nun schluck schon endlich dieses Ding
und mach am End bloß keinen Zoff -
wozu brauchst du noch diesen Ring?
Wer denkt das gibt es nicht? - Satire off.

11
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: August 26, 2026, 09:07:04 »
Die Fratze des Neo-Feudalismus

Die Fratze des Neo-Feudalismus: Freiheit für das Kapital, Festungshaft für den Bürger
Wir müssen aufhören, von einer „sozialen Marktwirtschaft“ zu stammeln. Das, was wir hier erleben, ist ein perverses Nullsummenspiel. Es passt hinten und vorne nicht mehr zusammen.

Auf der einen Seite thront ein entfesselter, globaler Neoliberalismus. Er ist wie ein metastasierender Tumor: Er kennt keine Grenzen, keine Moral, keine Heimat und erst recht keine Regeln. Er frisst alles, was ihm in den Weg kommt – von der Pflegekraft im Krankenhaus bis zur Gebärmutter einer Leihmutter. Für das große Geld ist die Welt flach, grenzenlos und völlig moralfrei. Ein einziger, gigantischer Spielplatz der Beliebigkeit.

Und auf der anderen Seite? Steht eine Bevölkerung, die unter einer Lawine von Regularien, Verboten und bürokratischem Kontrollwahn buchstäblich erstickt.

Wir erleben ein absurdes Paradoxon:
Der Staat hat die Kontrolle über die globalen Märkte komplett verloren – und kompensiert diese Ohnmacht, indem er seine eigenen Bürger im Inland umso brutaler schikaniert.

Weil der Staat die globalen Tech-Riesen nicht besteuern kann, jagt er eben den Handwerker wegen eines fehlenden Belegs. Weil er den globalen Menschenhandel im Gewand der Leihmutterschaft nicht stoppen kann (oder will), zwingt er die hiesige Mutter, für jede Kleinigkeit dreizehn Anträge in dreifacher Ausfertigung auszufüllen.

Die Kapitulation des Staates vor dem Geldbeutel
Das ist die totale Asymmetrie der Moderne:

Der normale Bürger lebt in einer lückenlos überwachten Festung. Jeder Schritt ist reglementiert, jede Abweichung wird sanktioniert. Uns wird vorgeschrieben, wie wir zu heizen, zu sprechen und zu leben haben. Wir werden erzogen, gegängelt und stranguliert.

Der globale Akteur lacht über diese Festungsmauern. Er fliegt einfach mit dem Helikopter drüber hinweg. Für ihn ist der Staat kein Gesetzgeber mehr, sondern nur noch ein lästiger Bittsteller oder – schlimmer noch – ein Dienstleister, der die Infrastruktur für seine Geschäfte bereitstellt.

Diese Schere ist sozialer Sprengstoff. Sie zerstört das grundlegende Versprechen der Demokratie: dass vor dem Gesetz alle gleich sind.

Wenn der eine wegen eines falsch ausgefüllten Formulars ruiniert wird, während der andere sich im Ausland legal ein Kind kauft und damit die Gesetze des eigenen Landes mit einem arroganten Lächeln aushebelt, dann ist das kein Rechtsstaat mehr. Dann ist das ein neofeudales Protektorat, in dem das Recht des Stärkeren – beziehungsweise des Reicheren – gilt.

Das bittere Fazit
Wir haben uns in eine Sackgasse manövriert. Wir strangulieren die Leistungsträger und die Schwachen im eigenen Land mit einem beispiellosen Regulierungswahn, während wir gleichzeitig vor der absoluten Gesetzlosigkeit des globalen Marktes kapitulieren.

Wir regulieren das Klein-Klein kaputt, weil wir zu feige sind, uns mit den großen Playern anzulegen.

Am Ende bleibt eine bittere Wahrheit: Eine Gesellschaft, die den Markt über die Menschenwürde stellt und gleichzeitig ihre Bürger wie unmündige Kinder behandelt, verliert beides – ihre Freiheit und ihre Seele. Es wird Zeit, dass wir aufhören, uns diesen Irrsinn als „Fortschritt“ verkaufen zu lassen.
 Freiheit für das Kapital, Festungshaft für den Bürger
Wir müssen aufhören, von einer „sozialen Marktwirtschaft“ zu stammeln. Das, was wir hier erleben, ist ein perverses Nullsummenspiel. Es passt hinten und vorne nicht mehr zusammen.

Auf der einen Seite thront ein entfesselter, globaler Neoliberalismus. Er ist wie ein metastasierender Tumor: Er kennt keine Grenzen, keine Moral, keine Heimat und erst recht keine Regeln. Er frisst alles, was ihm in den Weg kommt – von der Pflegekraft im Krankenhaus bis zur Gebärmutter einer Leihmutter. Für das große Geld ist die Welt flach, grenzenlos und völlig moralfrei. Ein einziger, gigantischer Spielplatz der Beliebigkeit.

Und auf der anderen Seite? Steht eine Bevölkerung, die unter einer Lawine von Regularien, Verboten und bürokratischem Kontrollwahn buchstäblich erstickt.

Wir erleben ein absurdes Paradoxon:
Der Staat hat die Kontrolle über die globalen Märkte komplett verloren – und kompensiert diese Ohnmacht, indem er seine eigenen Bürger im Inland umso brutaler schikaniert.

Weil der Staat die globalen Tech-Riesen nicht besteuern kann, jagt er eben den Handwerker wegen eines fehlenden Belegs. Weil er den globalen Menschenhandel im Gewand der Leihmutterschaft nicht stoppen kann (oder will), zwingt er die hiesige Mutter, für jede Kleinigkeit dreizehn Anträge in dreifacher Ausfertigung auszufüllen.

Die Kapitulation des Staates vor dem Geldbeutel
Das ist die totale Asymmetrie der Moderne:

Der normale Bürger lebt in einer lückenlos überwachten Festung. Jeder Schritt ist reglementiert, jede Abweichung wird sanktioniert. Uns wird vorgeschrieben, wie wir zu heizen, zu sprechen und zu leben haben. Wir werden erzogen, gegängelt und stranguliert.

Der globale Akteur lacht über diese Festungsmauern. Er fliegt einfach mit dem Helikopter drüber hinweg. Für ihn ist der Staat kein Gesetzgeber mehr, sondern nur noch ein lästiger Bittsteller oder – schlimmer noch – ein Dienstleister, der die Infrastruktur für seine Geschäfte bereitstellt.

Diese Schere ist sozialer Sprengstoff. Sie zerstört das grundlegende Versprechen der Demokratie: dass vor dem Gesetz alle gleich sind.

Wenn der eine wegen eines falsch ausgefüllten Formulars ruiniert wird, während der andere sich im Ausland legal ein Kind kauft und damit die Gesetze des eigenen Landes mit einem arroganten Lächeln aushebelt, dann ist das kein Rechtsstaat mehr. Dann ist das ein neofeudales Protektorat, in dem das Recht des Stärkeren – beziehungsweise des Reicheren – gilt.

Das bittere Fazit
Wir haben uns in eine Sackgasse manövriert. Wir strangulieren die Leistungsträger und die Schwachen im eigenen Land mit einem beispiellosen Regulierungswahn, während wir gleichzeitig vor der absoluten Gesetzlosigkeit des globalen Marktes kapitulieren.

Wir regulieren das Klein-Klein kaputt, weil wir zu feige sind, uns mit den großen Playern anzulegen.

Am Ende bleibt eine bittere Wahrheit: Eine Gesellschaft, die den Markt über die Menschenwürde stellt und gleichzeitig ihre Bürger wie unmündige Kinder behandelt, verliert beides – ihre Freiheit und ihre Seele. Es wird Zeit, dass wir aufhören, uns diesen Irrsinn als „Fortschritt“ verkaufen zu lassen.

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Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: August 18, 2026, 14:27:53 »
Die westliche Siegesillusion
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Vielleicht sollten wir endlich aufhören, uns selbst etwas vorzumachen: Die größte Gefahr für die Ukraine könnte inzwischen nicht darin liegen, dass der Westen zu wenig Waffen liefert, sondern darin, dass er sich seit Jahren weigert, die Möglichkeit eines ukrainischen Nicht-Sieges überhaupt ernsthaft zu denken.

Seit Beginn des Krieges wird uns immer wieder die nächste Wende angekündigt. Erst sollten es die Sanktionen richten, dann die Panzer, dann die Artillerie, dann die Raketen und jetzt Drohnen und künstliche Intelligenz. Russland steht angeblich kurz vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch, die russische Armee blutet aus, Putin werde irgendwann keine andere Wahl haben, als sich zu ergeben oder zu Bedingungen des Westens zu verhandeln. Man muss sich diese Erzählung einmal nüchtern ansehen: Wir warten seit Jahren auf den großen Zusammenbruch Russlands – und erklären jedes neue Waffenpaket zum möglichen Durchbruch.

Vielleicht ist das keine Strategie mehr. Vielleicht ist es inzwischen eine Glaubensfrage.

Denn wenn man überzeugt ist, dass Russland kurz vor der Niederlage steht, wird jeder Ruf nach Verhandlungen plötzlich zum Problem. Warum mit dem Gegner reden, wenn er doch bald zusammenbrechen soll? Warum Kompromisse eingehen, wenn die nächste Waffe den Krieg entscheiden könnte? Also wird weitergeliefert, weitereskaliert und weitergewartet.

Nur: Was, wenn der große Zusammenbruch nicht kommt?

Genau diese Frage wird im Westen viel zu selten gestellt. Stattdessen wird die Wirklichkeit so lange zurechtgerückt, bis sie wieder zur eigenen Erzählung passt. Ein ukrainischer Angriff wird zum strategischen Erfolg, eine neue Technologie zur Wunderwaffe, ein russischer Rückschlag zum Zeichen des bevorstehenden Zusammenbruchs. Und wenn der Durchbruch wieder ausbleibt, braucht es eben noch mehr Waffen.

Denn während der Westen über den möglichen ukrainischen Sieg diskutiert, wird die Ukraine weiter zerstört.

Menschen sterben. Menschen verlassen das Land. Infrastruktur verschwindet. Die wirtschaftliche Basis schrumpft. Und mit jedem weiteren Kriegsjahr verändert sich die Ukraine. Das ist keine abstrakte Statistik. Das ist das Land, das wir angeblich verteidigen wollen.

Und jetzt kommt der eigentlich provokante Gedanke: Was wäre, wenn unsere Siegesillusion selbst dazu beiträgt, dass die Ukraine am Ende schlechter dasteht?

Denn wer einen Sieg erwartet, wartet. Wer wartet, verhandelt nicht. Wer nicht verhandelt, setzt auf den nächsten militärischen Durchbruch. Und wer diesen Durchbruch nicht bekommt, fordert die nächste Waffenlieferung.

So kann man einen Krieg sehr lange verlängern.

Natürlich hat Russland diesen Krieg begonnen. Daran gibt es nichts zu beschönigen. Aber die Feststellung, wer einen Krieg begonnen hat, beantwortet noch lange nicht die Frage, wie man ihn beendet. Und sie beantwortet schon gar nicht die Frage, ob jeder weitere Kriegstag automatisch im Interesse der Ukraine liegt.

Vielleicht ist genau das die westliche Siegesillusion: Nicht der Glaube, dass die Ukraine gewinnen kann. Sondern der Glaube, dass man nur lange genug auf diesen Sieg warten muss.

13
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: August 14, 2026, 15:00:11 »
Rezension in einfacher Sprache

Frau von der Leyen ist die EU (europäische Union) Präsidentin. Sie sagt, dass Europa seinen Sozialstaat (Hilfe für die Armen im Land) abbauen müsse, um einen Kriegsstaat aufzubauen.
Sie sagt auch, dass die Antwort der Mächtigen darin besteht, sich auf einen dauerhaften Ausnahmezustand und sogar auf einen Kriegszustand einzustellen.

Aber bekannte Friedensforscher sagen, dass es ohne Frieden unmöglich sein wird die Klimakrise oder die wirtschaftliche Krise abzuwenden.
Auch der Widerstand bei jungen Menschen, die sich gegen eine Wehrpflicht aussprechen, ist deutlich geworden. Die Jungen wollen sich nicht an diesen Konflikten beteiligen.

Trotzdem ist Kriegsminister Pistorius der beliebteste Politiker in Deutschland.
Trotzdem wählen die meisten älteren Wähler die Kriegs-Parteien. Hat man denen ins Hirn geschissen?
●
Das Buch von Fabian Scheidler ist im Herder Verlag erschienen und wer lesen kann, kann es ruhig kaufen. Es kostet 22 Euro
.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=154833&fbclid=IwdGRzaATo-KVjbGNrBOjx33Bkb2YFZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQMMzUwNjg1NTMxNzI4AAEe8ROvz1Fu65miCQtBFn3vCogxKLd5xGY3gGQ56Le_qRZ0SNT8xW96Q1QI6xI_aem_K6mBX1ny_TXVEFURMg1tXA

14
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: August 06, 2026, 09:30:27 »
Ist der Krieg jetzt aus?
#Die_Luftabwehr der Ukraine ist zum Erliegen gekommen, sämtliche Abwehrraketen sind verbraucht und die Bestände des Westens ebenso.

Kommt es nun zu Verhandlungen über Gebietsabtretungen?

Ist dies das Ende der Söldnerbatallione, die aus westlichen Steuergeldern finanziert wurden?

Ist dies das Ende der Zwangsrekrutierungen der faschistischen Kiew Junta mit ihren gedungenen Menschenfängern?

Die Verknappung der Patriot-Raketen könnte sogar Menschenleben retten, wenn damit das Tor zu Friedensverhandlungen geöffnet wird.

Das, was von der Ukraine noch übrig ist, gehört ohnehin BlackRock und Monsanto. Auch dem Volk dämmert es langsam für wen sie da den Kopf hingehalten haben. Die faschistische Kiew Junta steht vor dem Aus und der Kurswechsel vom Wertewesten wird schmerzhaft werden und nicht ohne Personalwechsel vonstatten gehen. Das heißt, die Tage der Kiesewetters und Konsorten sind gezählt und es bleibt zu hoffen, dass ein baldiger Waffenstillstand dem Krieg und dem Sterben  ein Ende macht.
●
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_101375148/ukraine-krieg-kiew-gehen-patriot-raketen-aus-experte-warnt-vor-lage.html

.

15
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: August 01, 2026, 16:12:13 »
Nicht mein Präsident


es war ein Routinetermin, stimmt’s? Ich meine das nicht despektierlich. Wenn etwas immer wieder passiert, dann wird es irgendwann zur Gewohnheit.
Dagegen kann man nichts machen. In Deutschland sind schon so viele getötet worden. Männer und Frauen. Alte, Junge, Kinder. Hetero- und Homosexuelle, Leute mit und ohne Migrationshintergrund, Arme und Reiche.
All diese Toten sind so verschieden. Die Mörder sind alle ähnlich. Ihre Waffe ist entweder ein Messer oder ein Auto.
Sie haben nach dem Anschlag auf den Berliner CSD gesagt: „Diese Tat ist ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft.“
Das sagen Sie nämlich immer. Jedes Mal. Bei jeder Gedenkfeier zum Massaker auf dem Berliner Breitscheidplatz, 2016, sprechen Sie vom „Angriff auf unsere offene Gesellschaft“.
Die andere Floskel, „menschenfeindliche Ideologie“, kommt nach meiner Recherche nur bei rechtsradikalen Tätern.
Die Toten und ihre Familien sind Ihnen und Ihren Redenschreibern nicht mal die kleine Mühe wert, sich hin und wieder eine andere Phrase einfallen zu lassen.
Auch Friedrich Merz sprach übrigens vom „Angriff auf unsere Gesellschaft“. Eine Frau aus Polen ist tot. Wäre sie in Polen geblieben, würde sie noch leben.


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