Der zage Gang gibt unschwer zu erkennen:
So wie ein menschenscheues, zartes Reh
wird er beim ersten Laut ins Dunkel rennen,
denn fremder Wille tut ihm schrecklich weh.
Brennt grellen Lichtern gleich in seinen Augen,
egal, wie tief er auch zu Boden sieht,
und was er sagen mag, es wird nicht taugen,
um zu verhindern, was ihm dann geschieht.
Den weichen Leib hinweggekrümmt vom harten,
verächtlich hämischen und kalten Lachen
hofft er vergeblich, dass die Blassen, Zarten
der Welt entgehen, wenn sie klein sich machen.
Und aufgespießt an tausend Geiferblicken
wie ein noch krabbeln wollendes Insekt
wird er zu allem, was sie denken, nicken -
der Stiefel wird nicht treten, den er leckt.
Was können so Gebeugte je erreichen,
die niemals offen sich zu wehren wagten?
Sie werden lautlos durch ein Leben schleichen,
in das sie niemals eigenmächtig ragten.
Sie werden von den Starken nicht geachtet,
man heißt sie Feigling, Wurmgemüt, Gelichter.
Nur mancher wird vom Leben nicht umnachtet,
und einer ist vielleicht sogar - ein Dichter...