Im Schattenriss des ausgebeinten Willens
erhebt sich Lust in einem neuen Tanze
aus alten Trümmern und erhebt das Ganze
zu Wirbelseligkeiten des Erfüllens.
Aus Taumelschritten wird ein junger Reigen,
aus flachem Ton ein lockendes Schalmeien,
und alles mündet doch in Nieverzeihen,
in peinliche Berührtheit und Verschweigen.
So ist der Mensch, dass er sich lieber schäme,
als zu genießen, was Natur ihm schenkte.
Die Dünkelhaftigkeit gießt ihre Häme
zufrieden über alle guten Geister,
die sie mit Sittlichkeit und Lügen henkte,
als unser aller und der Zeiten Meister.