Hi, Daisy!
Danke für deine Zeilen! Dies Gedicht beruht auf einem echten Erlebnis beim Wandern. An den Pfaden findet man ja immer wieder mal solche Kreuze, und manchmal - das ist oft von der Region abhängig - gibt es ein Schild mit Text, Gedicht oder osgar einem gemalten Bild dazu.
Im besagten Falle beschrieb ein Text von Freunden einen Mountainbiker, der an jener Stelle einem Herzinfarkt erlegen war - oder war's doch ein Wanderer? Ich weiß es nicht mehr genau, aber das Ereignis hat mich gerührt und beschäftigt: Bei einer so schönen Wanderung, in einem so erfüllenden Moment wie dem Erleben der Natur so plötzlich zu sterben - das hat etwas Beängstigendes und Tröstliches zugleich, und man überlegt, ob man selbst villeicht auch irgendwann auf so einem Waldweg liegenbleibt. Nun, ich denke, es gibt schlimmere Tode...
Diese Erinnerung habe in in diesem Sonett verarbeitet.
LG, eKy