Hey Em!
Jetzt komm ich endlich dazu, mich diesen schönen Zeilen zu widmen bzw. sie zu rühmen und zu preisen!

Mir gefällt ganz außerordentlich die Literarizität Deiner Schreibe, erlaubt sie es mir doch, einmal das wunderbare Wort Literarizität zu gebrauchen und - viel wichtiger! - bereitet mir der Genuss Deiner Zeilen doch großes Lesevergnügen und vice versa.
Da mag ja das Sujet an sich zunächst noch nicht so innovativ sein - Klagen, Anklagen und Hymnen über das Landleben gibt es schon mindestens seit dem Gilgamesch-Epos - aber die von Dir gewählte Form und Sprache, die eingestreuten Polyglottismen, die Mischungen aus elaboriertem und saloppem Reden, einige Klangschönheiten wie der umarmende Reim von "Stille" und "Fülle" oder die Variation über windhafte Zischlaute in "süßes kareishū unmerklich sich" wissen sehr zu erfreuen.
Ich bin nicht ganz sicher, wie Du zur Beklugfummelung des Originals stehst... hätte ggf. ein paar Varianten zur Bedenkung vorzulegen... aber nichts was ins Grundhafte spielt.

Sehr gerne gelesen!
S.