hallo erich,
du beschreibst hier den zustand von einem, der offensichtlich gegen seinen willen aus dem berufsalltag herausgerissen wurde.
dann ist die pension natürlich ein schock. das schwierige an der neuen situation dürfte vor allem sein, dass man der gewohnten strukturen verlustig gegangen ist - und sich nun selber neue geben muss. für manche eine schier unlösbare aufgabe.
(und so ist die welt: andere, die diesen zustand schon dringend herbeisehnen, dürfen sich noch weiter durch den job schleppen.....)
dem lyrich Ich gelingt das im moment der aufnahme erst etwas - sagen wir mal - suboptimal: darauf deuten die grauen socken und das einmalige händewaschen pro woche hin....
im allgemeinen muss man wohl sagen, dass frauen, deren lebensbereich auch oft durch "haushalt" usw definert ist, sich weniger schwer tun mit der aufgabe des beruflichen lebens.
generell jedoch leidet mann wie frau unter dem verlust von sozialkontakten, die durch die berufsaufgabe weniger werden könnten....
also, wie steuert der kluge mensch dem entgegen?
ein hobby muss her!
und im zeitalter des internets kann man das vielleicht sogar jederzeit mit anderen teilen.
es lebe die dichtkunst!

lg, larin